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Schrämmmaschine Korfmann um 1950 (Archiv Buchleiten)
Korfmann Schrämmmaschine um 1940

Kerb- & Schrämmaschine

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Bergknappenkapelle Kohlgrube
Wolfsegg a. H., Österreich
Die Kerb- und Schrämmaschine (schneidende Gewinnungsmaschine) ist eine Kohle-Streckenvortriebsmaschine, leicht beweglich und verstellbar. Als wesentliches Merkmal wird dabei angesehen, dass es sich um selbständige "Maschinen" mit eingebauten Antriebsmotoren handelt.
"Schram" nennt man einen Schnitt in die Schichtebene, "Kerb" einen Schnitt im Winkel, meist 90 Grad dazu.
Als mit Meißeln besetztes Schneidgerät der Schrämmmaschine wird eine umlaufende Gliederkette verwendet. Die Schrämmeißel bestehen aus hochwertigem Stahl und sind an den Spitzen mit "Widia-Plättchen" besetzt.
Der Kern des ausgeschrämten Profils musste herausgeschossen werden. Eine starke Schussschwadenbelastung der Bergleute war gegeben.
Die ursprünglich als Kerb- und Schrämmaschinen verwendeten "Korfmann"-Maschinen wurden bei der WTK zu Rundschrämmaschinen umgebaut um ein volles Profil herauszuschrämen, die der Stahlzimmerung angepasst war. Somit konnte die Stahlzimmerung problemlos eingebracht werden. 1957 wurden die seit 1940 im Einsatz stehenden Strecken-Schrämmaschinen zur Beschleunigung des Streckenvortriebs verstärkt eingesetzt.

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