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Rundschrämmmaschine schrämmt kreisförmiges Profil heraus
Stahlausbau mit Eisenringsegmenten
Ringeinbau bei Vortriebsmaschine um 1970

Stahlzimmerung

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Bergknappenkapelle Kohlgrube
Wolfsegg a. H., Österreich
Seit Ende der 50er Jahre erfolgte der Ausbau der Haupt- und Nebenstrecken in Stahl. Dazu wurden 4-teilige Stahlringsegmente verwendet, die ringförmig hintereinander in bestimmten Abständen eingebracht wurden. Dadurch konnten enorme Mengen an Holz eingespart werden. Die ursprünglich als Kerb- und Schrämmaschinen verwendeten "Korfmann"-Maschinen wurden bei der WTK zu Rundschrämmaschinen umgebaut um ein volles Profil herauszuschrämen, die der Stahlzimmerung angepasst war. Somit konnte die Stahlzimmerung problemlos eingebracht werden.
Im Wolfsegger Bergbau wurder aber schon im Jahre 1880 Stahlzimmerung verwendet: 1880 wurde der Kaiser-Franz-Josef-Jubiläumsstollen von Kohlgrube nach Roßwald angeschlagen. Dieser hatte eine Länge von ca. 500 Hefen und wurde 1884 fertiggestellt. Die Zimmerung bestand aus gewalzten Stahlprofilen (Schienenprofil), war vierteilig und wurde mit Laschen verschraubt. Diese Anlage wurde von 1884 - 1963 (79 Jahre) als Förderstollen für die abgebaute Kohle aus dem Bereich Geboltskirchen benutzt. Der sogenannte "Eiserne Stollen" konnte auch mit Dampfloks befahren werden.

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