Conextra GmbH - Typo3 Warenwirtschaft Systemadministration - Für Sie gemacht
Logo
EN DE
Sicheln aus der jüngeren Steinzeit
Ägyptische Schnitter mit Sichel
Keltische Eisengeräte von La Tène, darunter zwei Sensen mit Stil und eine Sichel

Frühgeschichte der Sense

  1007 Visits
Sensenmuseum Geyerhammer
Scharnstein, Österreich
Seit der Mensch Ackerbau betreibt, versucht er Geräte zu finden, die ihm die Ernte des Getreides erleichtern. Schon aus dem alten Ägypten kennen wir die bildlichen Darstellungen von Ernteszenen in Grabkammern aus der jüngeren Steinzeit, um etwa 2500 v. Chr.. Diese Bilder geben Aufschluss darüber, wie die Ernte vorgenommen wurde und welche Geräte dazu verwendet wurden. Es waren dies durchwegs Sicheln, mit welchen die zusammengerafften Bündel von Getreidehalmen abgeschnitten wurden.

In Mitteleuropa wurden etwa zur selben Zeit noch vergleichsweise sehr primitive Werkzeuge zum Schneiden des Getreides verwendet. Dies zeigen Funde aus Pfahlbauten in der Schweiz. An einem Holzgriff wurde ein scharfkantiger Flintstein eingeklemmt, sodass eine Art Sichel entstand.

In der mittleren Bronzezeit, etwa 1500 – 500 v. Chr., konnten auf Grund der leichteren Formbarkeit des Materials Sicheln hergestellt werden, die unserer heutigen Sichelform bereits sehr nahe kamen.

In der jüngeren vorrömischen Eisenzeit – der sog. La-Tène-Zeit – tauchten zwischen 450 v. Chr. und Christi Geburt in weiten Teilen Mitteleuropas mit der Verwendung von Eisen für Geräte des täglichen Gebrauchs zum ersten Mal richtige Sensen neben den Sicheln auf.

Links

Languages

all exhibitions containing this object