Bergknappenkapelle Kohlgrube
Wolfsegg a. H., Österreich
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Der Örterbau
Der Anfang der Kohlengewinnung im Hausruckrevier war durch Planlosigkeit gekennzeichnet. Abgebaut wurde daher die oberflächennahe Kohle, die leicht durch Ausbisse an den Hängen des Hausrucks zu finden war. Die Kohlegewinnung war ein Auffahren von Strecken mit engem Abstand zueinander um dem Bergdruck standzuhalten. Bei dieser Methode blieb aber viel Kohle im Berg zurück. Spätestens seit der Mitte des 1840er Jahres gehörte im Wolfsegger Bergbau der planlose Kohleabbau der Vergangenheit an. Ab diesem Zeitpunkt führte man den Kurzpfeilerbruchbau ein. Es wurden schachbrettartige Strecken vorgetrieben, es blieben Kohlenpfeiler in der Größe von 4 bis 6 Meter im Quadrat stehen. Die Pfeiler wurden abgebaut, wobei auch die Firste hereingeraubt wurde. Die Strecken wurden durch Holz gesichert um den Gebirgsdruck standhalten zu können. Die Förderung erfolgte mit sogenannten Rahmenhunten. Durch die Einführung elektrischen Stroms wurde auch ein Abbau schwierig gelegener Flötze möglich. Elektrische Bohrmaschinen (Haspeln) erleichterten die harte Arbeit der Bergleute. Das Grubenholz zum Abstützen der Strecken wurde teilweise durch Stahlelemente ersetzt. Im Streckenvortrieb lösten Kettenschremmaschinen das händische Schremen ab. Der Kurzpfeilerbruchbau wurde durch den Langpfeilerbruchbau 1913, den Breitpfeilerbruchbau 1930 und schließlich durch den Strebbau 1940 abgelöst. Bei dieser Methode wurde die Kohle durch Schießen aus dem Flötz gelöst.
Der Anfang der Kohlengewinnung im Hausruckrevier war durch Planlosigkeit gekennzeichnet. Abgebaut wurde daher die oberflächennahe Kohle, die leicht durch Ausbisse an den Hängen des Hausrucks zu finden war. Die Kohlegewinnung war ein Auffahren von Strecken mit engem Abstand zueinander um dem Bergdruck standzuhalten. Bei dieser Methode blieb aber viel Kohle im Berg zurück. Spätestens seit der Mitte des 1840er Jahres gehörte im Wolfsegger Bergbau der planlose Kohleabbau der Vergangenheit an. Ab diesem Zeitpunkt führte man den Kurzpfeilerbruchbau ein. Es wurden schachbrettartige Strecken vorgetrieben, es blieben Kohlenpfeiler in der Größe von 4 bis 6 Meter im Quadrat stehen. Die Pfeiler wurden abgebaut, wobei auch die Firste hereingeraubt wurde. Die Strecken wurden durch Holz gesichert um den Gebirgsdruck standhalten zu können. Die Förderung erfolgte mit sogenannten Rahmenhunten. Durch die Einführung elektrischen Stroms wurde auch ein Abbau schwierig gelegener Flötze möglich. Elektrische Bohrmaschinen (Haspeln) erleichterten die harte Arbeit der Bergleute. Das Grubenholz zum Abstützen der Strecken wurde teilweise durch Stahlelemente ersetzt. Im Streckenvortrieb lösten Kettenschremmaschinen das händische Schremen ab. Der Kurzpfeilerbruchbau wurde durch den Langpfeilerbruchbau 1913, den Breitpfeilerbruchbau 1930 und schließlich durch den Strebbau 1940 abgelöst. Bei dieser Methode wurde die Kohle durch Schießen aus dem Flötz gelöst.
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