Conextra GmbH - Typo3 Warenwirtschaft Systemadministration - Für Sie gemacht
Logo
DE EN
Aus der Zunfttradition überkommene Trachten der Sensenschmiede und ihrer Ehefrauen, Aufn. um 1910
Betriebsleitung und Essmeister, Aufn. um 1900
Schleifer, Aufn. um 1900
jugendliche Arbeiter
Bis cirka 1895 wurden Frauen lt. Fabriksordnung nicht beschäftigt. Danach wurden sie hauptsächlich in der "Ausstattung" und "Verpackung" eingesetzt. Aufn. um 1900

Die Gesellschaft

  1230 Besichtigungen
Sensenmuseum Geyerhammer
Scharnstein, Österreich
Das ursprüngliche Bestreben, die Sensenwerke durch gezielte Heiratspolitik im Familienbesitz zu erhalten, förderte die Entstehung von großen Hammerherrendynastien - in Scharnstein zum Beispiel die Familien Hildeprandt, Moser, Pieslinger, Kaltenbrunner, Hierzenberger und andere.
Im Volksmund wurden die Hammerherren als „Schwarze Grafen“ bezeichnet, weil sie sich im Lebensstil ihren adeligen Vorbildern anglichen. Sie waren im 18. Und 19. Jahrhundert zu beträchtlichem Wohlstand gekommen, wohnten in großen geschmackvollen Herrenhäusern mit wertvollem Mobiliar und trugen kostbare Kleidung. Aber trotz ihres bürgerlichen Lebensstils beherrschten sie ihr Handwerk und waren der Tradition der Schmiedemeister treu geblieben.
Zu festlichen Anlässen trugen die Sensenherren und ihre Gemahlinnen eine besonders prächtige Tracht und dazu wertvollen Schmuck. Ihre herausragende gesellschaftliche Stellung wurde damit eindrucksvoll zu Schau gestellt.

Das Zunftwesen

Vom Mittelalter bis ins 19. Jhd. waren Handwerker in Zünfte zusammengeschlossen, so auch die Sensenschmiede. Im 17. Jhd. gab es in Oberösterreich drei Sensenschmiedezünfte: Kirchdorf-Micheldorf, Freistadt und Mattighofen.
Die Scharnsteiner Sensenschmiede gehörte zur Kirchdorf-Micheldorfer Zunft. Die Zunft war die Standesvertretung nach außen und sie regelte alle internen Probleme der Mitglieder in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Sie bestimmte die Anzahl der Werkstätten, die Zahl der Meister, Gesellen und Lehrlinge und teilte die Absatzgebiete zu. Die Ausbildung vom Lehrling zum Gesellen und Meister war genau geregelt. Auch auf Löhne, Stückpreise und Produktionszahlen nahm die Zunft Einfluss. An der Spitze stand der gewählte Zunftmeister. Zunftfahnen, Zunftzeichen und eine eigene Tracht waren äußere Kennzeichen.

Die Arbeiterschaft

Die Arbeiter in den Sensenhämmern arbeiteten in kleinen, streng hierarchisch gegliederten Gruppen. An der Spitze der 15 bis 20 Beschäftigten pro Werk standen der Essmeister, der Hammerschmied und der Abrichter. Diese formten die Sense - eine hochqualifizierte Tätigkeit, die prestigeträchtig und gut bezahlt war. Als Fachkräfte standen sie ganz oben in der Rangordnung. Vor allem die Essmeister waren oft noch selbständige Hammerherren gewesen oder stammten aus alten Sensenschmiedefamilien. Sie fühlten sich nicht als Arbeiter, und waren eher der Betriebsführung verbunden. Ihrer Aufsicht unterstanden die Arbeiter, welche Zuarbeiten, wie das Beheizen der Essen oder das Zureichen der glühenden Werkstücke verrichteten.

Kost und Quartier waren Bestandteil der Entlohnung der Sensenarbeiter oder Sensenknechte, wie man sie nannte. Die Tätigkeit der Sensenschmiede veränderte sich im Lauf der Jahrhunderte kaum und erforderte immer gediegene Handarbeit, auch die hierarchische Arbeitsordnung blieb bis ins 19. Jhd. erhalten.
Ähnliches
Frühgeschichte der Sense
Auszug
Sensenmuseum Geyerhammer
2519 Besichtigungen
Das soziale Leben
Auszug
Sensenmuseum Geyerhammer
2729 Besichtigungen
Die Entstehung des Geyerhammer
Auszug
Sensenmuseum Geyerhammer
2642 Besichtigungen
Gründung und Entwicklung der Sensenfabrik Redtenbacher
Auszug
Sensenmuseum Geyerhammer
2524 Besichtigungen
Neue Mittelschule Vorchdorf
Marktgemeinde Vorchdorf
Xplore Energy
7799 Besichtigungen
Energie Checker
TZA-Sabine Watzlik
Xplore Energy
4685 Besichtigungen
Wagenförderung
Bergknappenkapelle Kohlgrube
3535 Besichtigungen
Kläranlage Vorchdorf
Marktgemeinde Vorchdorf
Xplore Energy
5481 Besichtigungen
Der Marktplatz
TVB Ferienregion Traunsee
Region_Traunsee
3492 Besichtigungen
HTBLA Vöcklabruck
Xplore Energy
4985 Besichtigungen
Die Abbaumethoden im Wolfsegger Bergbau
Bergknappenkapelle Kohlgrube
3594 Besichtigungen
Das Gezähe - Handwerkzeuge des Bergmannes
Bergknappenkapelle Kohlgrube
3685 Besichtigungen
Wasserkraftwerk Großsölkbach-Mössna mit E-Ladestation
E-Werk Gröbming
Xplore Energy
5434 Besichtigungen
Der Kirchenplatz
TVB Ferienregion Traunsee
Region_Traunsee
3630 Besichtigungen
Neue Mittelschule Gröbming
Xplore Energy
5882 Besichtigungen
Verwendung der Wolfsegger Kohle
Bergknappenkapelle Kohlgrube
3495 Besichtigungen
Kohlenbrecher & Sortierung Kohlgrube
Bergknappenkapelle Kohlgrube
3615 Besichtigungen
Galerie Tacheles
Ferdinand Reisenbichler
Kunst:Raum Gmunden
4214 Besichtigungen
Am Graben
TVB Ferienregion Traunsee
Region_Traunsee
3523 Besichtigungen
Energie AG Kraftwerkspark Timelkam
Energie AG OÖ Kraftwerke GmbH
Xplore Energy
5171 Besichtigungen