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Gehen wir gestärkt aus der „viralen“ Krise hervor, indem wir die unvorhergesehene Freizeit nutzen um Inhalte zu pflegen und aufzubereiten.

 

Ein fieser Virus hat uns gezeigt, wie schnell es gehen kann, wenn außerordentliche Einflüsse auf uns einwirken. Das System Staat greift, massenhaft Vorgaben seitens der Regierung werden kommuniziert, an die wir uns zu halten haben um das Virus einzudämmen. Wer hätte das gedacht, dass innerhalb von ein paar Tagen jeglicher Betrieb zurückgefahren wird und die Menschen von den Straßen und somit auch jeglichen Schaubetrieben fernbleiben? Gehen wir gestärkt aus der "viralen" Krise hervor, indem wir die unvorhergesehene Freizeit nutzen um Inhalte zu pflegen und aufzubereiten.

Am Ende des Tages hoffen wir, dass wir das alle gut überstehen und keine gesundheitlichen und gröberen wirtschaftlichen Schäden davontragen werden. Hoffen ist aber nicht das einzige, was wir in den nächsten Wochen tun können. Die Empfehlungen seitens der Verbände gehen klar in Richtung Inhaltspflege, "tut, wozu ihr sonst nicht kommt, was normalerweise aufgeschoben wird", heißt es. Eine hervorragende Gelegenheit die Archive aufzuarbeiten, Datenbanken zu säubern und um einen digitalen Infoguide mit XiBIT zu erstellen und damit um einen Mehrwert zu erzeugen.

 

In 6 Etappen zum digitalen Besucherinformationssystem:

  • Ausstellung/Inventar thematisch oder räumlich in Gruppen (Infoguide) gliedern und einzelne Objekte/Themen bestimmen, die man herzeigen bzw. thematisieren möchte
  • Sich überlegen, ob 1 Infoguide für die gesamte Ausstellung genügt oder ob es mehrere braucht (wie groß ist mein Haus/Sortiment?)
  • Infoguides und Objekte im Adminbereich namentlich anlegen und zuordnen
  • Mindestens Fotos und Texte zu den Objekten/Themen aufbereiten
  • Objekt- und Infoguideseiten mit den Inhalten befüllen und Sichtbarkeitstatus wählen
  • Beschilderung mit QR-Code anfertigen lassen und vor Ort anbringen (siehe Druckvorlagen im Downloadbereich)

 

Solltest du bereits gute Fotos und Texte von deinen Objekten/Themen haben, dann wird es dich freuen zu hören, dass das Erstellen deines Infoguides rasch erledigt sein wird. Falls du durch das Fehlen von guten Medieninhalten glänzt, ist jetzt genau die Zeit um das zu ändern.

 

Weitere Hilfestellung findest du im XiBIT-Blog

Oft fehlt nur das nötige technische Selbstbewusstsein, um Inhalte ansprechend aufzubereiten. Mehrere Artikel mit Tipps zu diesem Thema findest du in unserem Blog.

Beschilderungsvorlagen

12.03.2020 | XPLICIT

Wie machst du dein Publikum auf deinen Infoguide aufmerksam?

Je nach Anwendungsfall könnte dieses Thema für deine Zwecke wichtig sein, z. Bsp. bei der Verwendung von XiBIT in einem Schaubetrieb. Hier ist es wichtig das Publikum über das Vorhandensein und die Handhabung des Infoguides zu informieren, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass das zusätzliche Feature, das du mit XiBIT bietest, von alleine bemerkt wird. Informationen zu bei XiBIT angelegten Objekten abzurufen mag zwar für den Mediengewandten User keine große Herausforderung sein, jedoch ist man klar im Vorteil und kann es noch dazu marketingtechnisch nutzen, wenn man den Zusatznutzen hervorhebt.

Wo du die Vorlagen findest:

Unter dem Menüpunkt Info/Download gibt es verschiedene Besucheranleitungen im XiBIT-Design, die sich je nach Verwendungstyp textlich unterscheiden. Diese Vorlagen sind druckfähig, können also, wenn du dein XiBIT-Label grafisch hinzugefügt hast, direkt auf Schilder gedruckt werden, können aber natürlich auch grafisch erweitert (z. Bsp. mit Logos oder Zusatztext) oder als Vorlage für ein komplett eigenes Schilderdesign verwendet werden. Im Wesentlichen werden BesucherInnen darauf hingewiesen sich die XiBIT-App im App- oder PlayStore herunterzuladen und einen zentral am Schild oder bei einzelnen Objekten angebrachte Codes abzufragen. Vorlagen gibt es für Schilder, aber auch in kleinem Format, z. Bsp. für Sticker zur Objektmarkierung.

Keine Ausreden mehr...

Wer XiBIT für eine Ausstellung vor Ort oder für einen Themenweg verwenden möchte, sollte um die verschiedenen Beschilderungsmöglichkeiten wissen, denn das Einsetzen eines professionellen Besucherinformationssystems wird damit wirklich einfach. Wie bereits im Blog "Wie man mit XiBIT Inhalte eines Museums nach außen transportiert" thematisiert, kann ein Schild im Außenbereich eines Schaubetriebes nützlich sein, wenn du auch außerhalb der Öffnungszeiten (oder wenn ein fieser Virus Betreiber zwingt Einrichtungen zu schließen ;-) einen Informationsabruf ermöglichen und somit Einblick in deine Institution gewähren möchtest.

! Keine Chance der digitalen Unsichtbarkeit !

Alles rund um die Informationsabfrage via downloadbarer QR- und Zahlencodes

 

Hier zeigen wir dir, wie du XiBIT-Labels zur Objekt- bzw. Ausstellungsmarkierung verwendest. Möchtest du deinen BesucherInnen direkten Informationszugriff zu bestimmten Objekten gewähren, kannst du die zum Download zur Verfügung gestellten XiBIT-Labels dafür verwenden. Diese gibt es in zwei Varianten:

 

  1. QR-Code
    Mit dem in der XiBIT-App integrierten QR-Code-Scanner lässt sich ein beim Objekt platziertes Label komfortabel abscannen. Das funktioniert auch mit einer herkömmlichen QR-Scanner-App, jedoch öffnet sich dann die Objektseite im Browser.



  2. Zahlen-Code
    Im Museum oder in der Galerie wird gerne eine Zahlenkombination verwendet. Diese kann in das Numpad der XiBIT-App eingetippt werden um ein Objekt aufzurufen. Tipp: Du kannst einem Objekt deine interne Katalognummer zuordnen (Artikel ID).

 

Rufe eine Objektseite im Admin-Bereich auf:

Bild Labeld downloaden Admin-Bereich

 

Klicke auf „Label downloaden“ - Solltest du das Objekt noch keinem Infoguide zugewiesen haben, wirst du im Dialog darauf hingewiesen. Die Zuordnung zu einem Infoguide ist wichtig, damit man nach Aufrufen des Objekts auch zu den benachbarten Objekten gelangt.
Achte darauf, dass dein Objekt mindestens den Status "sichtbar" aufweist, um es über das Label auch aufrufen zu können.

 

Einzelne Objekte markieren vs.
ein zentraler Code für die gesamte Ausstellung?

 

Solltest du Labels für alle Objekte in einem Infoguide downloaden wollen, kannst du das auch von der Infoguideseite aus tun. Du findest den Vorgang an der gleichen Stelle wie oben beschrieben, jedoch nur auf der Infoguide-Seite. In diesem Dialog wirst du aufgefordert zu wählen, ob du einzelne Labels für alle Objekte im Infoguide downloaden möchtest, oder nur eines für den gesamten Infoguide (QR). Hierbei solltest du dir überlegen, ob du vor Ort einzelne Objekte markieren möchtest oder z. Bsp. nur den Eingangsbereich einer Ausstellung/eines Raumes. Der Unterschied ergibt sich aus den einzelnen Anwendungsfällen wie z. Bsp. Stationswege (einzelne Objektmarkierung) oder kleines Museum (QR-Code für den Infoguide zentral am Anfang der Ausstellung zugänglich). Überlege dir, was in deinem Anwendungsfall sinnvoll ist. Oft kann es auch eine Kombination aus beidem sein.

 

Anwendungsbeispiele:

 

  1. In Ausstellungsräumen wie z. Bsp. im Museum oder in der Galerie:
    Egal, ob du zur Objektmarkierung an eine bestimmte Beschilderung denkst, oder dir Label-Sticker anfertigen möchtest, integriere einfach die downgeloadete Labeldatei.
  2. Auf Etiketten:
    Implementiere die Labeldatei in einem Grafik-Layout eines Etiketts um die Geschichte über dein Objekt zu veröffentlichen.

 

Vorlagen zur Raum- bzw. Objektbeschilderung findest du hier!

 

Wir wünschen dir viel Spaß beim Erstellen deines Infoguides!

Dein XiBIT-Team!

Eine Anleitung in 5 Schritten

Mit Kindern ins Museum ist meist eine Herausforderung für Eltern und Sprösslinge: nicht laufen, nichts angreifen, leise sein. Wie man den Museumsbesuch mit XiBIT kindlich aufpeppen kann, erfährt ihr in diesem Blogbeitrag.

Planlosigkeit gepaart mit fehlenden Vorgaben führen im Alltag mit Kindern erfahrungsgemäß tendenziell zum Chaos, das kennt man ja schon von zu Hause: Gibt es nichts Konkretes zu tun, fällt den Kindern oft so allerhand ein, was die Eltern auf die Palme bringt. Da kann so ein vermeintlich gemütlicher Nachmittag zu Hause schon mal zum großen Dilemma werden. Ein Prinzip, das sich auch außerhalb der eigenen vier Wände gerne fortsetzt. Fazit: Kinder brauchen eine sinnvolle Beschäftigung. Weiters sollten Kinder bei Unternehmungen über den Ablauf informiert werden. Kinder fühlen sich dann sicherer und verhalten sich automatisch weniger auffällig. Eine Tatsache, die man im Museum ausnutzen kann. Die Grundidee ist mit XiBIT einen eigenen, parallelen Kinder-Infoguide anzubieten. Etwas, das sie durch das Museum leitet, das begreif- und erlebbar ist und die Bedürfnisse der Kinder stillt. Und das geht ganz leicht.

OK, also Schritt 1 ist: Man erfinde oder hat vielleicht schon eine Figur (Maskottchen), über das mit den Kindern kommuniziert werden kann. Hier wollen wir es einfach mal „Xandi“ nennen. Mit ein paar grafischen Skills erblickt Xandi das Licht der Welt und nimmt seine Position als Kinder-Museumsführer ein. (Ach, sie werden ja so schnell groß...)

Schritt 2 folgt, indem die wichtigsten Themen des Museums für Kinder aufbereitet werden. Das kann man sich so vorstellen: Die zehn Hauptthemen werden in Kindergeschichten umgeschrieben und anschließend kindgerecht als Audio-Hörspiel (natürlich spannend mit Geräuschkulisse) produziert.

Schritt 3 beinhaltet die Erstellung eines kindgerechten Flyers, der im Eingangsbereich ausgegeben wird und auf dem es zu jedem Hörspiel eine Frage/Aufgabe zu lösen gibt. Xandi schickt seine kleinen BesucherInnen sozusagen auf eine Schnitzeljagd. Zum Schluss soll noch eine Zeichnung gemacht werden und wer beim Ausgang den Zettel abgibt, darf eine Überraschung (Schlüsselanhänger, Maskottchen-Stofftier, etc. ...) mit nach Hause nehmen oder nimmt an einem Gewinnspiel teil.

Bei Schritt 4 werden diese zehn Kinderobjekte bei XiBIT angelegt und die downloadbaren QR-Label auf zehn kindgerecht gestaltete Markierungstafeln implementiert. Die Tafeln sollen im Museum nicht zu hoch platziert werden, sodass auch die kleineren Kinder sie noch gut erreichen können. Denkbar wären auch Bodenmarkierungen, Querverbindungen zu bestehenden Attraktionen oder Hinweise in jeglicher Form.

Schritt 5: Leihgeräte (einfach aufbereitete Tablets mit der installierten XiBIT-App und bunte Kopfhörer) müssen zur Verfügung gestellt werden. Das beugt Kollisionen vor, wie man das von Erlebnis- bzw. Hörstationen im Museum üblicherweise kennt.

Wenn im Museum eigene Bereiche eingerichtet werden können, wo sich die Kinder zum Anhören und Ausfüllen finden oder gegen Ende kreativ ausleben können, können die Erwachsenen den Museumsbesuch in Ruhe genießen und ausklingen lassen und alle haben etwas gelernt und sind zufrieden, nicht zuletzt die Marketing-Abteilung und das Museum selbst ;-)

Mit dem Embed-Code kannst du jetzt deinen Infoguide auf deiner eigenen Webseite zur Verfügung stellen.

Im Zeitalter einer wachsenden Digitalisierung ist der Ausstellungsbesuch oder der Kulturtourismus nicht mehr ausschließlich an den realen Aufenthalt an einem Ort gebunden, sondern kann mit XiBIT zeit- und ortsunabhängig ausgedehnt werden. Ausstellern, Museen und Touristikern erschließen sich somit neue Kommunikations- und Vermittlungswege, die zur digitalen Sichtbarkeit und einer größeren Reichweite beitragen.

61 % der Reisenden informieren sich vor Reiseantritt umfassend im Internet über ihr Reiseziel. Über digitale Angebote können BesucherInnen ihren kulturtouristischen Besuch eines Museums oder Themenweges o.ä. im Vorfeld besser planen und vorbereiten. Das Ziel der Kulturinstitution sollte es also sein die digitale Präsenz zu optimieren.

Wie man sich bettet, so liegt man.

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: Im XiBIT-Adminbereich hat sich eine neue praktische Funktion dazugesellt, die es euch erlaubt, den bei XiBIT erstellten Infoguide auf weiteren Webseiten mittels HTML-Code einzubetten. So ist euer Infoguide nun nicht mehr nur über die XiBIT-Webplattform und über die App auffindbar, sondern auch über eure eigene Homepage. Voraussetzung dafür ist der Objekt- und Infoguidestatus "web", nämlich dann ist die Veröffentlichung eurer Inhalte im Web erlaubt. Somit ergeben sich aktuell folgende Zugriffsmöglichkeiten zu objekt- bzw. ausstellungsbezogenen Informationen:

Der Zugriff über XiBIT-Labels - entweder bei Ausstellungen vor Ort oder auch auf Drucksorten (wie z.Bsp. Marketingmaterial), je nach Anforderung - erlaubt BesucherInnen Informationen durch z. Bsp. Abscannen des downloadbaren QR-Codes zu erhalten. Hinsichtlich Marketing ergeben sich mit dem Einbinden eines QR-Codes auf z. Bsp. Broschüren neue Wege Inhalte an das Publikum zu bringen und Papier lebendiger zu machen. Durch Zugriff über die Suchfunktion kann die gewünschte Information auch ohne eine spezifische Objekt- oder Raummarkierung auch von zu Hause aus oder unterwegs gefunden werden. So auch beim Zugriff über den Vorschaulink eines Infoguides: Eingebettet in jede für deine Anforderung erdenklich sinnvolle Webseite sorgt er für ein größeres Wirkungsspektrum deiner Inhalte. Views sind natürlich bei XiBIT messbar per Abrufstatistik.

Mit XiBIT erstellt du einen digitalen Infoguide für deine Ausstellung ganz einfach über's Web - Was es zu beachten gibt:

1) VERÖFFENTLICHE DEINE PROFILSEITE

Unter "Mein Account"(rechts oben, wenn du eingeloggt bist) kannst du Profil- und Hintergrundbild, Beschreibungstext und Videos zu dir bzw. deiner Institution hochladen. Erst wenn du den Status auf "sichtbar" stellst, erscheint deine Profilseite bei XiBIT:

  

 

2) ERSTELLE & BESCHREIBE OBJEKTE

In der Objektübersicht erstellst du Objekte, welche du mit diversen Medien bei Bedarf mehrsprachig beschreiben kannst. Beachte: Bei Museen sind Objekte eher Inventar einer Ausstellung, bei Tourismusinstitutionen 
z. Bsp. Points of Interest.

 

3) ERSTELLE DEINE INFOGUIDES

Ein Infoguide ist die Zusammenfassung einzelner Objekte, die örtlich und/oder thematisch in Beziehung zueinander stehen. Beschreibe deinen Infoguide ebenfalls mehrsprachig und weise dem Infoguide bereits erstellte Objekte zu.

 

4) ACHTUNG: SICHT-BARKEITSSTATUS

Rechts oben bei Objekt- und Infoguide-Detailseiten kannst du den jeweiligen Status bestimmen: Unsichtbar, Sichtbar (nur per Label abrufbar) & Web (Inhalte sind auch im Web verfügbar, Infoguides werden auf deiner Profilseite veröffentlicht.):

 

5) INFOGUIDE VIA WEB/LABELS ABRUFEN

Hast du deinen Infoguide im Web veröffentlicht oder ein downloadbares XiBIT-Label heruntergeladen und in Räumen/Printmedien implementiert, ist dein Infoguide abrufbar. Markiere auch einzelne Objekte, verwende dabei Vorlagen zur Beschilderung!

 

Solltest du Fragen haben oder Unterstützung benötigen, kannst du uns auch gerne persönlich kontaktieren, schreibe einfach eine Email an support@xibit.at oder rufe uns an unter +43 (0)5 08010.

Viel Spaß beim Erstellen deines Infoguides, wünscht dir dein

XiBIT-Team!

Was BesucherInnen im Inneren eines Museums erwartet zeigt der „Miniguide“, der im Außenbereich platziert wird und einen Auszug des hauptsächlichen Infoguides enthält.

Viele Museen haben fixe Öffnungszeiten, die wenigsten 7 Tage die Woche und somit ständig geöffnet. Kleinere Museen sind in puncto Öffnungszeiten oft auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen oder können sich aus zeitlichen oder monetären Gründen nicht unbedingt nach dem wünschenswerten Optimum richten.

Trotzdem Präsenz zeigen.

Der XiBIT-Miniguide ermöglicht es BesucherInnen ins Museum reinzuschnuppern – egal ob außerhalb der Öffnungszeiten oder währenddessen – , bietet MuseumsbetreiberInnen mehr Flexibilität hinsichtlich Informationstransport und Personal, weil damit auch weitere wertvolle Infos über das Museum transportiert werden können. So stehen BesucherInnen nicht vor verschlossenen Türen und können sich damit trösten, zumindest einen Teil der Objekte zu erfahren, die einen im Inneren des Museums erwarten.

Nicht zu freizügig, aber ein bißchen darf man schon herzeigen...

Viele MuseumsbetreiberInnen möchten, dass ihre Inhalte den Menschen vor Ort vorbehalten sind. Die Beweggründe dafür sind nachvollziehbar: Man möchte Menschen ins Museum bewegen, ihnen das Museumserlebnis näher bringen, als Kompetenzzentrum wahrgenommen werden. Der Sichtbarkeitsstatus eines XiBIT-Infoguides im Museum ist deshalb prinzipiell gerne „sichtbar“ und nicht „web“, das erlaubt das ausschließliche Abrufen des Infoguides vor Ort. Beim Miniguide für den Außenbereich hingegen sollte der Sichtbarkeitsstatus „web“ eingestellt werden, somit ist der Miniguide auch über die XiBIT-Suche abrufbar und erscheint auch auf der Profilseite des Ausstellers und in der Map, die Überblick über die Inhalte in der Region bietet. Ein Schild mit dem QR-Code zum Miniguide in Eingangsnähe macht darauf aufmerksam, dass Inhalte abgerufen werden können. Mit der Sharing-Funktion können Inhalte über Facebook & Co. dann noch mehr Menschen erreichen. Eine weitere gute Möglichkeit Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Objektbezogene Informationen können mit XiBIT sehr leicht transportiert werden, egal ob diese einem bestimmten Publikum vorbehalten sein sollen oder für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Man fühle sich ermuntert, nicht mit seinen Inhalten zu geizen, denn Menschen möchten ihre Umgebung erkunden. Im Zeitalter des Internets informiert man sich ja gerne auch schon vor dem Museumsbesuch über das zu erwartende Erlebnis und wird mit dem Miniguide erst recht zu einem persönlichen Besuch motiviert.

Ein Miniguide kann übrigens auch alleine eingesetzt werden, bedingt also nicht das Vorhandensein eines Infoguides im Museum, ist schnell erstellt – vor allem, wenn es bereits ein paar Inhalte vom Museum gibt – und verhilft zu mehr Präsenz, online als auch offline.

Die Geschichte der Burgruine Scharnstein jetzt per Infoguide erleben

Jetzt tun sie es und erzählen mit dem XiBIT-Infoguide von längst vergangenen Tagen, als die Burgruine noch Mittelpunkt der Herrschaft Scharnstein war. Nur die wenigsten Ausflügler wissen, wenn sie das beliebte Ausflugsziel im Almtal erklimmen, was sich hier vor Jahrhunderten zugetragen hat, welche Adelsgeschlechter sich hier niederließen und was dazu geführt hat, dass die Burg Scharnstein zu der verlassenen Ruine wurde, die sie heute ist. Die überschaubare Wanderstrecke wird gerne von vielen Menschen von nah und fern aufgesucht, nicht zuletzt wegen der atemberaubenden Aussicht und der geschichtsträchtigen Atmosphäre, die die Ruine bietet und damit nicht nur Mittelalter Fans anlockt.

Bild: Nach einer kleinen Geschichtsstunde Spaß haben und das mittelalterliche Ambiente genießen – ein perfekter Sonntagsausflug!

Scharnstein und die Tourismusregion Traunsee-Almtal gehen mit dem Infoguide für die Burgruine Scharnstein erneut einen Schritt in Richtung interaktiver Besucherinformation. Wenn man zukünftig sein Tascherl für den Tagesausflug zusammenpackt, sollte man in Erwägung ziehen – auch wenn man eigentlich nur das Naturerlebnis sucht – seine Ohrstöpsel einzupacken um sich kurz die Geschichte hinter der Ruine am eigenen Smartphone anzuhören, nachdem man genug Energie getankt hat und bevor man den Schauplatz wieder talabwärts verlässt. Das regt die Fantasie an und erweckt somit die alten Gemäuer zum Leben

„Otto Clemens, der seine Stimme bereits dem Museum Geyerhammer in Scharnstein leiht, erzählt neben der Architektur über frühere Eigentümer bis zur Auflassung der Burg. Auch zur Wagnerkapelle am Fuße der Burgruine gibt es eine Sage, die man sich mit XiBIT anhören kann. Die Audioansagen wurden mit Geräuschen wie z. B. Wind verehen, was die Spannung erhöht und authentisch klingt.“ Christian Steinhäusler, Vorsitzender Ortsausschuss Scharnstein - Tourismusverband Traunsee-Almtal)

Nachdem BesucherInnen die kostenlose App heruntergeladen haben, können sie mittels QR-Code, der auf den zwei Tafeln am Parkplatz im Tal und oben auf der Burgruine platziert ist, auf den Infoguide zugreifen. Weiters ist es möglich über die Suchfunktion in der App oder auf der Webseite www.xibit.info den Infoguide zu finden. Die Gemeinde Scharnstein bettete mit dem im Backend automatisch generierbaren Code den Infoguide auch auf der Gemeinde-Homepage ein, sodass auch von hier aus darauf zugegriffen werden kann. Da der Status "öffentlich" vergeben wurde, kann und darf auch über Social Media brav geteilt werden ;-)

Die aus diversen TV-Dokus und Kulturformaten bekannte und beliebte Stimme von Otto Clemens erweckt das Sensenmuseum in Scharnstein zum Leben.

Der Geyerhammer in Scharnstein - eine jahrhunderte alte Institution und geschichtsträchtiger Ort in der Region Traunsee-Almtal, an dem die europäische Sensenerzeugung ihre Hochzeit erlebt hat - ist ein beliebtes Museum im Salzkammergut und dennoch verlassene Arbeitsstätte, deren Zeitzeugen in letzter Generation für die Überlieferung der damaligen Ereignisse sorgen und demnach mit der Endlichkeit des Informationsflusses und der Wiederbelebung der Kulturstätte konfrontiert sind. Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Scharnstein-Viechtwang öffnen regelmäßig die Pforten des Geyerhammer um Besuchern Zutritt zum Originalschauplatz der damals größten Sensenproduktionsstätte im europäischen Raum zu gewähren, und wechseln sich mit den Museumsführungen ab. Es ist also meistens jemand da, der sich gut auskennt und mit Freude Informationen vermittelt, die er oder sie entweder aus eigener Erfahrung oder aus Überlieferungen kennt. Jedoch bedeutet dies auch, dass man auf die Verfügbarkeit von bestimmten Personen angewiesen ist, was schlussendlich keine flexible Lösung darstellt.

„Das Interesse die Geschichte zu erhalten und zu pflegen ist groß, doch es kann nicht davon ausgegangen werden, dass es bei den nachfolgenden Generationen in gleichem Maße vorhanden sein wird.“ Ilse Schachinger, Obfrau des Kultur- und Heimatvereins Scharnstein-Viechtwang.

Die Zusammenlegung der Tourismusverbände in Oberösterreich und somit auch im Almtal sei nicht zuletzt Anstoß gewesen brach liegende Projekte in Angriff zu nehmen, damit einen Schritt in eine neue Richtung zu gehen und Potentiale digital zu nutzen.

„Wenn wir es schaffen unsere Geschichte auch dann lückenlos zu vermitteln, wenn niemand von uns "Alten" da ist, dann ist das gewiss von Vorteil.“ Joe Mittermaier, Tourismusverband Traunsee-Almtal

Man entschied sich für XiBIT, da die webbasierte und funktionelle Software genau den Anforderungen für eine flexible Guide-Lösung entsprach. Als Vorlage für die Audioansagen dienten die im Museum ausgestellten Texttafeln. Daraus wurden die wichtigsten Themen ermittelt und diese als Objekte angelegt und zu einem Infoguide zusammengefasst. Die Audioansagen sind teilweise mit Geräuschkulissen hinterlegt worden, so fühlt man sich gleich um Jahrhunderte zurückversetzt.

 

Hier zu sehen: Audiotechniker Robin Gillard (li) und Otto Clemens (re) bei der Aufnahme im Tonstudio.

 

„Die Erstellung der Inhalte stellt generell den aufwendigeren Teil dar, das Erfassen derer im System und das Konfigurieren des Infoguides hingegen ist schnell getan.“ Sandra Daxinger, Projektleiterin bei XiBIT

Besucher können die kostenlose XiBIT-App auf ihr Smartphone laden und damit den im Museum zentral platzierten QR-Code scannen, um Zugriff auf alle Objekte zu erhalten. Für diejenigen, die sich die Beiträge, die in der App zur Verfügung stehen, anhören möchten, liegen im Museum Kopfhörer und Leihgeräte auf. Um auch von außen einen Eindruck vom Inneren des Museums zu erhalten, erstellte man einen zweiten digitalen Infoguide, der jedoch nur einen Auszug aus dem hauptsächlichen Infoguide enthält. Diese abgespeckte Version soll Appetit auf mehr machen und zum Besuch animieren. Um Ausflugsziele attraktiver zu gestalten, müssen Orte lebendig werden, auch wenn diese nur eingeschränkt nutzbar sind, wie z. B. außerhalb der Öffnungszeiten.

„Otto Clemens' legendäre Stimme hebt das Niveau der Inhaltsvermittlung automatisch auf eine sehr hohe Ebene. Zusammen mit der intuitiven Bedienung des Infoguides ist das Ganze nun eine runde Sache.“ Stefan Schimpl, Stellvertretung Geschäftsführung Tourismusverband Traunsee-Almtal

Das Projekt Geyerhammer dient in der Tourismusregion Traunsee-Almtal als Vorzeigebeispiel und soll weitere Museen dazu animieren ihre Inhalte ebenfalls per Infoguide zur Verfügung zu stellen.

Nica Junker - visual artist

24.05.2018 | PORTRAIT

Die international tätige bildende Künstlerin verschlug es als solche schon nach Shanghai, Paris, Jakarta, Tokyo, Marseille und beehrte letzten Monat Linz mit ihrer Ausstellung "the beauty of the lingering time".

Am 20.04.2018 endete die 10-tägige Vernissage der gebürtigen Saarbrückerin Nica Junker im Splace, der Galerie der Kunstuniversität Linz. „The beauty of the lingering time“ ist der Titel der Ausstellung, die den Entstehungsprozess von Nicas PhD-Arbeit zum Thema „Zur Entwicklung einer künstlerischen Methode der „Partizipativen Fotografie“ zur De- und Rekonstruktion gesellschaftlicher „Denkmodelle“ durch die Fotografie am Beispiel der Visualisierung der Modellhaftigkeit der Zeit.“ als work in progress bildlich dokumentiert. Ein wichtiges und zentralesThema ihrer Arbeit ist dabei die „Raumlosigkeit“. Kurz vor Abbau habe ich die sehr sympathische und herzliche Künstlerin besucht.

Für Kunstinteressierte erweist sich das Gezeigte als eindrucksvolle, chronologisch fotografisch dokumentierte Fotoserien von Erlebnissen und Eindrücken, in denen das Zusammenspiel des Fehlens von Zeit und Raum die Hauptrolle spielt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Themen der Erinnerung und der Zeit. Nica visualisierte ein subjektives Gefühl der Zeit, das dem einer Zugfahrt gleicht: Man sitzt im Abteil und fährt rückwärts. Dabei schaut man aus dem Fenster und die Bilder der Außenwelt rauschen vorbei und mischen sich mit den Bildern des Innenraums. Außenschau und Innenschau legen sich gleich einer Doppelbelichtung eines Films in der Kamera übereinander. Durch die Doppelbelichtung von Meer- und Schneelandschaftsfotografien mit Industriegebieten gelang es Nica das Aus-der-Zeit-sein eindrucksvoll herauszuarbeiten. Charmant geschriebene Texte begleiten die Fotografien und beschreiben die Entstehungsprozesse. Das Herzstück der Ausstellung ist jedoch die mit drei Flatscreens präsentierte Videoinstallation der Umsetzung des Themas in Bewegtbild und die Projektion des Films auf die Fensterscheiben des Splace, die des nächtens beachtenswerte Eindrücke im Außenbereich erzeugt.

 

movie presentation

„Die Beziehung von Zeit, Raum, Tod, Geburt und Liebe fasziniert mich. Ich erforsche deren Grenzen, indem ich mich mit Themen wie Erinnerung, Zukunft, Wünsche, Träume, Paralleluniversen, Zeitverschiebung u.s.w. auseinandersetze.“ (Nica Junker, visual artist)

Die 1975 in St. Ingbert im Saarland geborene Filmregisseurin studierte Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaften in Leipzig und an der Sorbonne in Paris. Zwischen 1999 und 2005 folgte ein Regiestudium an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, bevor sie 2008 das Postgraduate Certificate im Fach Fotografie am Central Saint Martin’s College of Art and Design in London erwarb. Es folgten einige Dokumentar- und andere Filme, Aufenthalte und Dozententätigkeiten im Ausland wie Japan, Frankreich etc. und namhafte Preise. Seit 2014 arbeitet Nica an ihrem Ph.D in artistic research an der Kunstuniversität Linz.

Das Video zu „The beauty of the lingering time“ kann zur Zeit auch in der aktuellen Ausgabe zum Thema Zeit des Splace Magazins - das digitale Magazin der Kunstuniversität Linz - betrachtet werden.