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Multilinguale Infoguides

25.09.2020 | PORTRAIT

Mehrsprachige Informationsvermittlung – ein kurzer Überblick

 

auf Grund der wachsenden Digitalisierung ergeben sich auch im Kulturtourismus und im Ausstellungsbereich neue Zielgruppen, da der Konsum von Inhalten nicht mehr ausschließlich an den realen Aufenthalt an einem Ort gebunden ist, sondern per Internet zeit- und ortsunabhängig ausgedehnt werden kann. Vor allem Ausstellern, Museen und Touristikern erschließen sich neue Kommunikations- und Vermittlungswege und somit neue Zielgruppen, nicht zuletzt in sprachlicher Hinsicht.

 

Welche Sprachen benötigt mein Infoguide und warum?

Inhalte als Einrichtung von öffentlichem Interesse ebenfalls in Englisch zu präsentieren, sollte sich von selbst verstehen. Welche Sprachen du für deinen eigenen Infoguide hinzuziehen sollst, können z. B. Zugriffsstatistiken deiner Domain nach Ländern verraten, sofern du sie nicht ohnehin schon genau kennst. Mehrsprachig angelegte Objekte bzw. Infoguides bewirken, dass sich Betrachter*innen deiner Inhalte persönlicher angesprochen fühlen, nicht zuletzt, weil du sie durch das bloße Angebot einer bestimmten Sprache berücksichtigt hast. Das hinterlässt einen positiven Eindruck.

 

Wie funktioniert das Anlegen mehrerer Sprachen?

Beim Erstellen eines Objekts oder Infoguides wählst du die Hauptsprache aus, im deutschsprachigen Raum wird das wahrscheinlich Deutsch sein. Auf der Objekt- bzw. Infoguideseite gibt es je ein Dropdown-Menü, in dem alle verfügbaren Sprachen zur Auswahl stehen:

 

 

Nachdem du eine Sprache ausgewählt hast, öffnet sich eine beinahe leere Seite, nur keine Panik: die meisten der Felder sollen nun mit Inhalten der neuen Sprache befüllt werden, die bereits zuvor angelegte Sprache ist natürlich noch da. Vergiss jedoch nicht, zwischendurch mal zu „aktualisieren“. Je nachdem, welche bevorzugte Abrufsprache die Daten abrufende Person in der App eingestellt hat, erscheinen Objekte oder Infoguides in der gewählten Sprache, sofern diese als solche zuvor angelegt worden sind. Falls dein Objekt bzw. Infoguide nicht in dieser Sprache verfügbar ist, prüft das System, ob es in der Sprache des Betriebssystem des abrufenden Mobiltelefons vorhanden ist. Sollte das auch nicht der Fall sein, wird die Hauptsprache angezeigt. Demnach soll pro Infoguide eine durchgehende sprachliche Verfügbarkeit aller beinhaltenden Objekte gewährleistet sein.

 

Inhalte professionell übersetzen lassen - von XiBIT

Solltest du nicht über die notwendigen Ressourcen zum Übersetzen deiner Inhalte verfügen, kannst du diesen Teil auch "outsourcen". Achtung: Tools wie Google Translate können mittlerweile zwar wirklich schon sehr viel, jedoch können Texte ohne eine persönliche, menschliche Fehlerkorrektur nicht 1:1 verwendet werden, und diese funktioniert nur, wenn der- oder diejenige derjenigen Sprache wirklich mächtig ist.

Professionelle Übersetzungsagenturen leisten sehr gute Dienste, oftmals wird sogar eine Spezialisierung in eine bestimmte Fachrichtung angeboten. Solltest du Hilfe benötigen, kannst du dich gerne auch mit unserem Team in Verbindung setzen und eine fachliche Übersetzung beauftragen.

Erstelle auch Du einen digitalen Infoguide mit XiBIT und mache Inhalte aus deiner Umgebung für andere Menschen sichtbar!

Dein XiBIT-Team!

Anlässlich des 1000 Jahre Traunkirchen-Jubiläums veröffentlicht der Tourismusverband Traunsee-Almtal den geschichtlichen Werdegang Traunkirchens via digitalem XiBIT-Infoguide.

Traunkirchen ist eines der schönsten Fleckerl im Salzkammergut, ein kleiner Gegenpol zum beliebten Hallstatt sozusagen, klein aber oho, ein beliebtes Tagesausflugsziel für Touristen, aber auch Einheimische, denn eine Schiffsfahrt zum anderen Ende des Traunsees oder eine idyllische Bootsfahrt, ein Eis bei Giovanni, die malerische Kulisse und natürlich das geschichtsträchtige Kloster Traunkirchen selbst laden zum Verweilen ein. Kulturell zahlt sich ein Besuch auf jeden Fall aus, denn Traunkirchen hat mit dem ehemaligen Benediktinerinnenstift nicht nur eine lange und vor allem stark weiblich geprägte religiöse Vergangenheit, sondern ist auch Hotspot für Archäologie-Interessierte und Zentrum von Brauchtum und Tradition im Salzkammergut.

Alle drei Themengebiete vereinen die Ausstellungsräume im Kloster momentan unter einem Dach: Das ganzjährige Handarbeitsmuseum der Goldhaubenfrauen, Ausgrabungsfunde des Vereins Archekult und die geschichtliche Entwicklung des Klosters Traunkirchen wurden erlebbar gemacht. Mit 20 Themen rund um die klösterliche Entwicklung wurde die Ausstellung und folglich der digitale Infoguide „Kloster Traunkirchen im Wandel der Zeit“ aufbereitet. Die Texte wurden von Frau Drin: B.A. Elisabeth Rumpf und Mag. Reinhard Hofbauer ausgearbeitet und werden in Deutsch und digital auch in Englisch angeboten. Mittels RollUps wird die Geschichte vor Ort transportiert, inhaltlich darf man sich über eine sehr genaue und ausführliche Darstellung freuen. Die auf den RollUps implementierten XiBIT-QR-Codes führen zum jeweiligen Objekt in der App:

Bild: RollUp im Ausstellungsbereich mit implementierten QR-Code

Die Ausstellung ist im Juni, September und Oktober von Freitag bis Sonntag und im Juli und August von Donnerstag bis Sonntag von jeweils 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Um auch außerhalb der Öffnungszeiten Einblicke in die Geschichte Traunkirchens zu gewähren, entschied man sich dafür eine Kurzversion der Ausstellung im Eingangsbereich zu veröffentlichen. Mittels auf einem Schild platzierten QR-Code erhalten BesucherInnen Zugriff auf Teile der Ausstellung, die bei XiBIT veröffentlicht sind, auch wenn sie vor geschlossenen Toren stehen. Inhalte im Internet sichtbar zu machen führt in weiterer Konsequenz dazu, Menschen vor Ort zu bringen, und das stärkt nachhaltig den Tourismus. Ein Vorteil der Digitalisierung. Der heuer auf Grund Corona zu erwartenden geringeren Besucherzahlen vor Ort kann somit digital entgegengewirkt werden: Die Ausstellungsstatistik zeigt insgesamt ca. 5.000 Zugriffe auf die digitalen Ausstellungsobjekte in den letzten zwei Monaten.

Bild: Schild im Eingangsbereich vor dem Kloster Traunkirchen

Leider hat die COVID-19-Situation, die das Team inmitten der Ausstellungsvorbereitungen getroffen hat, dazu geführt, dass die ursprünglich geplante 1000-Jahr-Feier heuer nicht stattfinden kann. Ob diese zu einem geeigneteren Zeitpunkt nachgeholt wird, bleibt zu hoffen.

Gehen wir gestärkt aus der „viralen“ Krise hervor, indem wir die unvorhergesehene Freizeit nutzen um Inhalte zu pflegen und aufzubereiten.

 

Ein fieser Virus hat uns gezeigt, wie schnell es gehen kann, wenn außerordentliche Einflüsse auf uns einwirken. Das System Staat greift, massenhaft Vorgaben seitens der Regierung werden kommuniziert, an die wir uns zu halten haben um das Virus einzudämmen. Wer hätte das gedacht, dass innerhalb von ein paar Tagen jeglicher Betrieb zurückgefahren wird und die Menschen von den Straßen und somit auch jeglichen Schaubetrieben fernbleiben? Gehen wir gestärkt aus der "viralen" Krise hervor, indem wir die unvorhergesehene Freizeit nutzen um Inhalte zu pflegen und aufzubereiten.

Am Ende des Tages hoffen wir, dass wir das alle gut überstehen und keine gesundheitlichen und gröberen wirtschaftlichen Schäden davontragen werden. Hoffen ist aber nicht das einzige, was wir in den nächsten Wochen tun können. Die Empfehlungen seitens der Verbände gehen klar in Richtung Inhaltspflege, "tut, wozu ihr sonst nicht kommt, was normalerweise aufgeschoben wird", heißt es. Eine hervorragende Gelegenheit die Archive aufzuarbeiten, Datenbanken zu säubern und um einen digitalen Infoguide mit XiBIT zu erstellen und damit um einen Mehrwert zu erzeugen.

 

In 6 Etappen zum digitalen Besucherinformationssystem:

  • Ausstellung/Inventar thematisch oder räumlich in Gruppen (Infoguide) gliedern und einzelne Objekte/Themen bestimmen, die man herzeigen bzw. thematisieren möchte
  • Sich überlegen, ob 1 Infoguide für die gesamte Ausstellung genügt oder ob es mehrere braucht (wie groß ist mein Haus/Sortiment?)
  • Infoguides und Objekte im Adminbereich namentlich anlegen und zuordnen
  • Mindestens Fotos und Texte zu den Objekten/Themen aufbereiten
  • Objekt- und Infoguideseiten mit den Inhalten befüllen und Sichtbarkeitstatus wählen
  • Beschilderung mit QR-Code anfertigen lassen und vor Ort anbringen (siehe Druckvorlagen im Downloadbereich)

 

Solltest du bereits gute Fotos und Texte von deinen Objekten/Themen haben, dann wird es dich freuen zu hören, dass das Erstellen deines Infoguides rasch erledigt sein wird. Falls du durch das Fehlen von guten Medieninhalten glänzt, ist jetzt genau die Zeit um das zu ändern.

 

Weitere Hilfestellung findest du im XiBIT-Blog

Oft fehlt nur das nötige technische Selbstbewusstsein, um Inhalte ansprechend aufzubereiten. Mehrere Artikel mit Tipps zu diesem Thema findest du in unserem Blog.

Beschilderungsvorlagen

12.03.2020 | XPLICIT

Wie machst du dein Publikum auf deinen Infoguide aufmerksam?

Je nach Anwendungsfall könnte dieses Thema für deine Zwecke wichtig sein, z. Bsp. bei der Verwendung von XiBIT in einem Schaubetrieb. Hier ist es wichtig das Publikum über das Vorhandensein und die Handhabung des Infoguides zu informieren, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass das zusätzliche Feature, das du mit XiBIT bietest, von alleine bemerkt wird. Informationen zu bei XiBIT angelegten Objekten abzurufen mag zwar für den Mediengewandten User keine große Herausforderung sein, jedoch ist man klar im Vorteil und kann es noch dazu marketingtechnisch nutzen, wenn man den Zusatznutzen hervorhebt.

Wo du die Vorlagen findest:

Unter dem Menüpunkt Info/Download gibt es verschiedene Besucheranleitungen im XiBIT-Design, die sich je nach Verwendungstyp textlich unterscheiden. Diese Vorlagen sind druckfähig, können also, wenn du dein XiBIT-Label grafisch hinzugefügt hast, direkt auf Schilder gedruckt werden, können aber natürlich auch grafisch erweitert (z. Bsp. mit Logos oder Zusatztext) oder als Vorlage für ein komplett eigenes Schilderdesign verwendet werden. Im Wesentlichen werden BesucherInnen darauf hingewiesen sich die XiBIT-App im App- oder PlayStore herunterzuladen und einen zentral am Schild oder bei einzelnen Objekten angebrachte Codes abzufragen. Vorlagen gibt es für Schilder, aber auch in kleinem Format, z. Bsp. für Sticker zur Objektmarkierung.

Keine Ausreden mehr...

Wer XiBIT für eine Ausstellung vor Ort oder für einen Themenweg verwenden möchte, sollte um die verschiedenen Beschilderungsmöglichkeiten wissen, denn das Einsetzen eines professionellen Besucherinformationssystems wird damit wirklich einfach. Wie bereits im Blog "Wie man mit XiBIT Inhalte eines Museums nach außen transportiert" thematisiert, kann ein Schild im Außenbereich eines Schaubetriebes nützlich sein, wenn du auch außerhalb der Öffnungszeiten (oder wenn ein fieser Virus Betreiber zwingt Einrichtungen zu schließen ;-) einen Informationsabruf ermöglichen und somit Einblick in deine Institution gewähren möchtest.

! Keine Chance der digitalen Unsichtbarkeit !

Alles rund um die Informationsabfrage via downloadbarer QR- und Zahlencodes

 

Hier zeigen wir dir, wie du XiBIT-Labels zur Objekt- bzw. Ausstellungsmarkierung verwendest. Möchtest du deinen BesucherInnen direkten Informationszugriff zu bestimmten Objekten gewähren, kannst du die zum Download zur Verfügung gestellten XiBIT-Labels dafür verwenden. Diese gibt es in zwei Varianten:

 

  1. QR-Code
    Mit dem in der XiBIT-App integrierten QR-Code-Scanner lässt sich ein beim Objekt platziertes Label komfortabel abscannen. Das funktioniert auch mit einer herkömmlichen QR-Scanner-App, jedoch öffnet sich dann die Objektseite im Browser.



  2. Zahlen-Code
    Im Museum oder in der Galerie wird gerne eine Zahlenkombination verwendet. Diese kann in das Numpad der XiBIT-App eingetippt werden um ein Objekt aufzurufen. Tipp: Du kannst einem Objekt deine interne Katalognummer zuordnen (Artikel ID).

 

Rufe eine Objektseite im Admin-Bereich auf:

Bild Labeld downloaden Admin-Bereich

 

Klicke auf „Label downloaden“ - Solltest du das Objekt noch keinem Infoguide zugewiesen haben, wirst du im Dialog darauf hingewiesen. Die Zuordnung zu einem Infoguide ist wichtig, damit man nach Aufrufen des Objekts auch zu den benachbarten Objekten gelangt.
Achte darauf, dass dein Objekt mindestens den Status "sichtbar" aufweist, um es über das Label auch aufrufen zu können.

 

Einzelne Objekte markieren vs.
ein zentraler Code für die gesamte Ausstellung?

 

Solltest du Labels für alle Objekte in einem Infoguide downloaden wollen, kannst du das auch von der Infoguideseite aus tun. Du findest den Vorgang an der gleichen Stelle wie oben beschrieben, jedoch nur auf der Infoguide-Seite. In diesem Dialog wirst du aufgefordert zu wählen, ob du einzelne Labels für alle Objekte im Infoguide downloaden möchtest, oder nur eines für den gesamten Infoguide (QR). Hierbei solltest du dir überlegen, ob du vor Ort einzelne Objekte markieren möchtest oder z. Bsp. nur den Eingangsbereich einer Ausstellung/eines Raumes. Der Unterschied ergibt sich aus den einzelnen Anwendungsfällen wie z. Bsp. Stationswege (einzelne Objektmarkierung) oder kleines Museum (QR-Code für den Infoguide zentral am Anfang der Ausstellung zugänglich). Überlege dir, was in deinem Anwendungsfall sinnvoll ist. Oft kann es auch eine Kombination aus beidem sein.

 

Anwendungsbeispiele:

 

  1. In Ausstellungsräumen wie z. Bsp. im Museum oder in der Galerie:
    Egal, ob du zur Objektmarkierung an eine bestimmte Beschilderung denkst, oder dir Label-Sticker anfertigen möchtest, integriere einfach die downgeloadete Labeldatei.
  2. Auf Etiketten:
    Implementiere die Labeldatei in einem Grafik-Layout eines Etiketts um die Geschichte über dein Objekt zu veröffentlichen.

 

Vorlagen zur Raum- bzw. Objektbeschilderung findest du hier!

 

Wir wünschen dir viel Spaß beim Erstellen deines Infoguides!

Dein XiBIT-Team!

Eine Anleitung in 5 Schritten

Mit Kindern ins Museum ist meist eine Herausforderung für Eltern und Sprösslinge: nicht laufen, nichts angreifen, leise sein. Wie man den Museumsbesuch mit XiBIT kindlich aufpeppen kann, erfährt ihr in diesem Blogbeitrag.

Planlosigkeit gepaart mit fehlenden Vorgaben führen im Alltag mit Kindern erfahrungsgemäß tendenziell zum Chaos, das kennt man ja schon von zu Hause: Gibt es nichts Konkretes zu tun, fällt den Kindern oft so allerhand ein, was die Eltern auf die Palme bringt. Da kann so ein vermeintlich gemütlicher Nachmittag zu Hause schon mal zum großen Dilemma werden. Ein Prinzip, das sich auch außerhalb der eigenen vier Wände gerne fortsetzt. Fazit: Kinder brauchen eine sinnvolle Beschäftigung. Weiters sollten Kinder bei Unternehmungen über den Ablauf informiert werden. Kinder fühlen sich dann sicherer und verhalten sich automatisch weniger auffällig. Eine Tatsache, die man im Museum ausnutzen kann. Die Grundidee ist mit XiBIT einen eigenen, parallelen Kinder-Infoguide anzubieten. Etwas, das sie durch das Museum leitet, das begreif- und erlebbar ist und die Bedürfnisse der Kinder stillt. Und das geht ganz leicht.

OK, also Schritt 1 ist: Man erfinde oder hat vielleicht schon eine Figur (Maskottchen), über das mit den Kindern kommuniziert werden kann. Hier wollen wir es einfach mal „Xandi“ nennen. Mit ein paar grafischen Skills erblickt Xandi das Licht der Welt und nimmt seine Position als Kinder-Museumsführer ein. (Ach, sie werden ja so schnell groß...)

Schritt 2 folgt, indem die wichtigsten Themen des Museums für Kinder aufbereitet werden. Das kann man sich so vorstellen: Die zehn Hauptthemen werden in Kindergeschichten umgeschrieben und anschließend kindgerecht als Audio-Hörspiel (natürlich spannend mit Geräuschkulisse) produziert.

Schritt 3 beinhaltet die Erstellung eines kindgerechten Flyers, der im Eingangsbereich ausgegeben wird und auf dem es zu jedem Hörspiel eine Frage/Aufgabe zu lösen gibt. Xandi schickt seine kleinen BesucherInnen sozusagen auf eine Schnitzeljagd. Zum Schluss soll noch eine Zeichnung gemacht werden und wer beim Ausgang den Zettel abgibt, darf eine Überraschung (Schlüsselanhänger, Maskottchen-Stofftier, etc. ...) mit nach Hause nehmen oder nimmt an einem Gewinnspiel teil.

Bei Schritt 4 werden diese zehn Kinderobjekte bei XiBIT angelegt und die downloadbaren QR-Label auf zehn kindgerecht gestaltete Markierungstafeln implementiert. Die Tafeln sollen im Museum nicht zu hoch platziert werden, sodass auch die kleineren Kinder sie noch gut erreichen können. Denkbar wären auch Bodenmarkierungen, Querverbindungen zu bestehenden Attraktionen oder Hinweise in jeglicher Form.

Schritt 5: Leihgeräte (einfach aufbereitete Tablets mit der installierten XiBIT-App und bunte Kopfhörer) müssen zur Verfügung gestellt werden. Das beugt Kollisionen vor, wie man das von Erlebnis- bzw. Hörstationen im Museum üblicherweise kennt.

Wenn im Museum eigene Bereiche eingerichtet werden können, wo sich die Kinder zum Anhören und Ausfüllen finden oder gegen Ende kreativ ausleben können, können die Erwachsenen den Museumsbesuch in Ruhe genießen und ausklingen lassen und alle haben etwas gelernt und sind zufrieden, nicht zuletzt die Marketing-Abteilung und das Museum selbst ;-)

Mit dem Embed-Code kannst du jetzt deinen Infoguide auf deiner eigenen Webseite zur Verfügung stellen.

Im Zeitalter einer wachsenden Digitalisierung ist der Ausstellungsbesuch oder der Kulturtourismus nicht mehr ausschließlich an den realen Aufenthalt an einem Ort gebunden, sondern kann mit XiBIT zeit- und ortsunabhängig ausgedehnt werden. Ausstellern, Museen und Touristikern erschließen sich somit neue Kommunikations- und Vermittlungswege, die zur digitalen Sichtbarkeit und einer größeren Reichweite beitragen.

61 % der Reisenden informieren sich vor Reiseantritt umfassend im Internet über ihr Reiseziel. Über digitale Angebote können BesucherInnen ihren kulturtouristischen Besuch eines Museums oder Themenweges o.ä. im Vorfeld besser planen und vorbereiten. Das Ziel der Kulturinstitution sollte es also sein die digitale Präsenz zu optimieren.

Wie man sich bettet, so liegt man.

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: Im XiBIT-Adminbereich hat sich eine neue praktische Funktion dazugesellt, die es euch erlaubt, den bei XiBIT erstellten Infoguide auf weiteren Webseiten mittels HTML-Code einzubetten. So ist euer Infoguide nun nicht mehr nur über die XiBIT-Webplattform und über die App auffindbar, sondern auch über eure eigene Homepage. Voraussetzung dafür ist der Objekt- und Infoguidestatus "web", nämlich dann ist die Veröffentlichung eurer Inhalte im Web erlaubt. Somit ergeben sich aktuell folgende Zugriffsmöglichkeiten zu objekt- bzw. ausstellungsbezogenen Informationen:

Der Zugriff über XiBIT-Labels - entweder bei Ausstellungen vor Ort oder auch auf Drucksorten (wie z.Bsp. Marketingmaterial), je nach Anforderung - erlaubt BesucherInnen Informationen durch z. Bsp. Abscannen des downloadbaren QR-Codes zu erhalten. Hinsichtlich Marketing ergeben sich mit dem Einbinden eines QR-Codes auf z. Bsp. Broschüren neue Wege Inhalte an das Publikum zu bringen und Papier lebendiger zu machen. Durch Zugriff über die Suchfunktion kann die gewünschte Information auch ohne eine spezifische Objekt- oder Raummarkierung auch von zu Hause aus oder unterwegs gefunden werden. So auch beim Zugriff über den Vorschaulink eines Infoguides: Eingebettet in jede für deine Anforderung erdenklich sinnvolle Webseite sorgt er für ein größeres Wirkungsspektrum deiner Inhalte. Views sind natürlich bei XiBIT messbar per Abrufstatistik.

Mit XiBIT erstellt du einen digitalen Infoguide für deine Ausstellung ganz einfach über's Web - Was es zu beachten gibt:

1) VERÖFFENTLICHE DEINE PROFILSEITE

Unter "Mein Account"(rechts oben, wenn du eingeloggt bist) kannst du Profil- und Hintergrundbild, Beschreibungstext und Videos zu dir bzw. deiner Institution hochladen. Erst wenn du den Status auf "sichtbar" stellst, erscheint deine Profilseite bei XiBIT:

  

 

2) ERSTELLE & BESCHREIBE OBJEKTE

In der Objektübersicht erstellst du Objekte, welche du mit diversen Medien bei Bedarf mehrsprachig beschreiben kannst. Beachte: Bei Museen sind Objekte eher Inventar einer Ausstellung, bei Tourismusinstitutionen 
z. Bsp. Points of Interest.

 

3) ERSTELLE DEINE INFOGUIDES

Ein Infoguide ist die Zusammenfassung einzelner Objekte, die örtlich und/oder thematisch in Beziehung zueinander stehen. Beschreibe deinen Infoguide ebenfalls mehrsprachig und weise dem Infoguide bereits erstellte Objekte zu.

 

4) ACHTUNG: SICHT-BARKEITSSTATUS

Rechts oben bei Objekt- und Infoguide-Detailseiten kannst du den jeweiligen Status bestimmen: Unsichtbar, Sichtbar (nur per Label abrufbar) & Web (Inhalte sind auch im Web verfügbar, Infoguides werden auf deiner Profilseite veröffentlicht.):

 

5) INFOGUIDE VIA WEB/LABELS ABRUFEN

Hast du deinen Infoguide im Web veröffentlicht oder ein downloadbares XiBIT-Label heruntergeladen und in Räumen/Printmedien implementiert, ist dein Infoguide abrufbar. Markiere auch einzelne Objekte, verwende dabei Vorlagen zur Beschilderung!

 

Solltest du Fragen haben oder Unterstützung benötigen, kannst du uns auch gerne persönlich kontaktieren, schreibe einfach eine Email an support@xibit.at oder rufe uns an unter +43 (0)5 08010.

Viel Spaß beim Erstellen deines Infoguides, wünscht dir dein

XiBIT-Team!

Was BesucherInnen im Inneren eines Museums erwartet zeigt der „Miniguide“, der im Außenbereich platziert wird und einen Auszug des hauptsächlichen Infoguides enthält.

Viele Museen haben fixe Öffnungszeiten, die wenigsten 7 Tage die Woche und somit ständig geöffnet. Kleinere Museen sind in puncto Öffnungszeiten oft auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen oder können sich aus zeitlichen oder monetären Gründen nicht unbedingt nach dem wünschenswerten Optimum richten.

Trotzdem Präsenz zeigen.

Der XiBIT-Miniguide ermöglicht es BesucherInnen ins Museum reinzuschnuppern – egal ob außerhalb der Öffnungszeiten oder währenddessen – , bietet MuseumsbetreiberInnen mehr Flexibilität hinsichtlich Informationstransport und Personal, weil damit auch weitere wertvolle Infos über das Museum transportiert werden können. So stehen BesucherInnen nicht vor verschlossenen Türen und können sich damit trösten, zumindest einen Teil der Objekte zu erfahren, die einen im Inneren des Museums erwarten.

Nicht zu freizügig, aber ein bißchen darf man schon herzeigen...

Viele MuseumsbetreiberInnen möchten, dass ihre Inhalte den Menschen vor Ort vorbehalten sind. Die Beweggründe dafür sind nachvollziehbar: Man möchte Menschen ins Museum bewegen, ihnen das Museumserlebnis näher bringen, als Kompetenzzentrum wahrgenommen werden. Der Sichtbarkeitsstatus eines XiBIT-Infoguides im Museum ist deshalb prinzipiell gerne „sichtbar“ und nicht „web“, das erlaubt das ausschließliche Abrufen des Infoguides vor Ort. Beim Miniguide für den Außenbereich hingegen sollte der Sichtbarkeitsstatus „web“ eingestellt werden, somit ist der Miniguide auch über die XiBIT-Suche abrufbar und erscheint auch auf der Profilseite des Ausstellers und in der Map, die Überblick über die Inhalte in der Region bietet. Ein Schild mit dem QR-Code zum Miniguide in Eingangsnähe macht darauf aufmerksam, dass Inhalte abgerufen werden können. Mit der Sharing-Funktion können Inhalte über Facebook & Co. dann noch mehr Menschen erreichen. Eine weitere gute Möglichkeit Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Objektbezogene Informationen können mit XiBIT sehr leicht transportiert werden, egal ob diese einem bestimmten Publikum vorbehalten sein sollen oder für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Man fühle sich ermuntert, nicht mit seinen Inhalten zu geizen, denn Menschen möchten ihre Umgebung erkunden. Im Zeitalter des Internets informiert man sich ja gerne auch schon vor dem Museumsbesuch über das zu erwartende Erlebnis und wird mit dem Miniguide erst recht zu einem persönlichen Besuch motiviert.

Ein Miniguide kann übrigens auch alleine eingesetzt werden, bedingt also nicht das Vorhandensein eines Infoguides im Museum, ist schnell erstellt – vor allem, wenn es bereits ein paar Inhalte vom Museum gibt – und verhilft zu mehr Präsenz, online als auch offline.

Die Geschichte der Burgruine Scharnstein jetzt per Infoguide erleben

Jetzt tun sie es und erzählen mit dem XiBIT-Infoguide von längst vergangenen Tagen, als die Burgruine noch Mittelpunkt der Herrschaft Scharnstein war. Nur die wenigsten Ausflügler wissen, wenn sie das beliebte Ausflugsziel im Almtal erklimmen, was sich hier vor Jahrhunderten zugetragen hat, welche Adelsgeschlechter sich hier niederließen und was dazu geführt hat, dass die Burg Scharnstein zu der verlassenen Ruine wurde, die sie heute ist. Die überschaubare Wanderstrecke wird gerne von vielen Menschen von nah und fern aufgesucht, nicht zuletzt wegen der atemberaubenden Aussicht und der geschichtsträchtigen Atmosphäre, die die Ruine bietet und damit nicht nur Mittelalter Fans anlockt.

Bild: Nach einer kleinen Geschichtsstunde Spaß haben und das mittelalterliche Ambiente genießen – ein perfekter Sonntagsausflug!

Scharnstein und die Tourismusregion Traunsee-Almtal gehen mit dem Infoguide für die Burgruine Scharnstein erneut einen Schritt in Richtung interaktiver Besucherinformation. Wenn man zukünftig sein Tascherl für den Tagesausflug zusammenpackt, sollte man in Erwägung ziehen – auch wenn man eigentlich nur das Naturerlebnis sucht – seine Ohrstöpsel einzupacken um sich kurz die Geschichte hinter der Ruine am eigenen Smartphone anzuhören, nachdem man genug Energie getankt hat und bevor man den Schauplatz wieder talabwärts verlässt. Das regt die Fantasie an und erweckt somit die alten Gemäuer zum Leben

„Otto Clemens, der seine Stimme bereits dem Museum Geyerhammer in Scharnstein leiht, erzählt neben der Architektur über frühere Eigentümer bis zur Auflassung der Burg. Auch zur Wagnerkapelle am Fuße der Burgruine gibt es eine Sage, die man sich mit XiBIT anhören kann. Die Audioansagen wurden mit Geräuschen wie z. B. Wind verehen, was die Spannung erhöht und authentisch klingt.“ Christian Steinhäusler, Vorsitzender Ortsausschuss Scharnstein - Tourismusverband Traunsee-Almtal)

Nachdem BesucherInnen die kostenlose App heruntergeladen haben, können sie mittels QR-Code, der auf den zwei Tafeln am Parkplatz im Tal und oben auf der Burgruine platziert ist, auf den Infoguide zugreifen. Weiters ist es möglich über die Suchfunktion in der App oder auf der Webseite www.xibit.info den Infoguide zu finden. Die Gemeinde Scharnstein bettete mit dem im Backend automatisch generierbaren Code den Infoguide auch auf der Gemeinde-Homepage ein, sodass auch von hier aus darauf zugegriffen werden kann. Da der Status "öffentlich" vergeben wurde, kann und darf auch über Social Media brav geteilt werden ;-)