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Was BesucherInnen im Inneren eines Museums erwartet zeigt der „Miniguide“, der im Außenbereich platziert wird und einen Auszug des hauptsächlichen Infoguides enthält.

Viele Museen haben fixe Öffnungszeiten, die wenigsten 7 Tage die Woche und somit ständig geöffnet. Kleinere Museen sind in puncto Öffnungszeiten oft auf ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen oder können sich aus zeitlichen oder monetären Gründen nicht unbedingt nach dem wünschenswerten Optimum richten.

Trotzdem Präsenz zeigen.

Der XiBIT-Miniguide ermöglicht es BesucherInnen ins Museum reinzuschnuppern – egal ob außerhalb der Öffnungszeiten oder währenddessen – , bietet MuseumsbetreiberInnen mehr Flexibilität hinsichtlich Informationstransport und Personal, weil damit auch weitere wertvolle Infos über das Museum transportiert werden können. So stehen BesucherInnen nicht vor verschlossenen Türen und können sich damit trösten, zumindest einen Teil der Objekte zu erfahren, die einen im Inneren des Museums erwarten.

Nicht zu freizügig, aber ein bißchen darf man schon herzeigen...

Viele MuseumsbetreiberInnen möchten, dass ihre Inhalte den Menschen vor Ort vorbehalten sind. Die Beweggründe dafür sind nachvollziehbar: Man möchte Menschen ins Museum bewegen, ihnen das Museumserlebnis näher bringen, als Kompetenzzentrum wahrgenommen werden. Der Sichtbarkeitsstatus eines XiBIT-Infoguides im Museum ist deshalb prinzipiell gerne „sichtbar“ und nicht „sichtbar und XiBIT-Suche“, das erlaubt das ausschließliche Abrufen des Infoguides vor Ort. Beim Miniguide für den Außenbereich hingegen sollte der Sichtbarkeitsstatus „sichtbar und XiBIT-Suche“ eingestellt werden, somit ist der Miniguide auch über die XiBIT-Suche abrufbar und erscheint auch auf der Profilseite des Ausstellers und in der Map, die Überblick über die Inhalte in der Region bietet. Ein Schild mit dem QR-Code zum Miniguide in Eingangsnähe macht darauf aufmerksam, dass Inhalte abgerufen werden können. Mit der Sharing-Funktion können Inhalte über Facebook & Co. dann noch mehr Menschen erreichen. Eine weitere gute Möglichkeit Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Objektbezogene Informationen können mit XiBIT sehr leicht transportiert werden, egal ob diese einem bestimmten Publikum vorbehalten sein sollen oder für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Man fühle sich ermuntert, nicht mit seinen Inhalten zu geizen, denn Menschen möchten ihre Umgebung erkunden. Im Zeitalter des Internets informiert man sich ja gerne auch schon vor dem Museumsbesuch über das zu erwartende Erlebnis und wird mit dem Miniguide erst recht zu einem persönlichen Besuch motiviert.

Ein Miniguide kann übrigens auch alleine eingesetzt werden, bedingt also nicht das Vorhandensein eines Infoguides im Museum, ist schnell erstellt – vor allem, wenn es bereits ein paar Inhalte vom Museum gibt – und verhilft zu mehr Präsenz, online als auch offline.

Die Geschichte der Burgruine Scharnstein jetzt per Infoguide erleben

Jetzt tun sie es und erzählen mit dem XiBIT-Infoguide von längst vergangenen Tagen, als die Burgruine noch Mittelpunkt der Herrschaft Scharnstein war. Nur die wenigsten Ausflügler wissen, wenn sie das beliebte Ausflugsziel im Almtal erklimmen, was sich hier vor Jahrhunderten zugetragen hat, welche Adelsgeschlechter sich hier niederließen und was dazu geführt hat, dass die Burg Scharnstein zu der verlassenen Ruine wurde, die sie heute ist. Die überschaubare Wanderstrecke wird gerne von vielen Menschen von nah und fern aufgesucht, nicht zuletzt wegen der atemberaubenden Aussicht und der geschichtsträchtigen Atmosphäre, die die Ruine bietet und damit nicht nur Mittelalter Fans anlockt.

Bild: Nach einer kleinen Geschichtsstunde Spaß haben und das mittelalterliche Ambiente genießen – ein perfekter Sonntagsausflug!

Scharnstein und die Tourismusregion Traunsee-Almtal gehen mit dem Infoguide für die Burgruine Scharnstein erneut einen Schritt in Richtung interaktiver Besucherinformation. Wenn man zukünftig sein Tascherl für den Tagesausflug zusammenpackt, sollte man in Erwägung ziehen – auch wenn man eigentlich nur das Naturerlebnis sucht – seine Ohrstöpsel einzupacken um sich kurz die Geschichte hinter der Ruine am eigenen Smartphone anzuhören, nachdem man genug Energie getankt hat und bevor man den Schauplatz wieder talabwärts verlässt. Das regt die Fantasie an und erweckt somit die alten Gemäuer zum Leben

„Otto Clemens, der seine Stimme bereits dem Museum Geyerhammer in Scharnstein leiht, erzählt neben der Architektur über frühere Eigentümer bis zur Auflassung der Burg. Auch zur Wagnerkapelle am Fuße der Burgruine gibt es eine Sage, die man sich mit XiBIT anhören kann. Die Audioansagen wurden mit Geräuschen wie z. B. Wind verehen, was die Spannung erhöht und authentisch klingt.“ Christian Steinhäusler, Vorsitzender Ortsausschuss Scharnstein - Tourismusverband Traunsee-Almtal)

Nachdem BesucherInnen die kostenlose App heruntergeladen haben, können sie mittels QR-Code, der auf den zwei Tafeln am Parkplatz im Tal und oben auf der Burgruine platziert ist, auf den Infoguide zugreifen. Weiters ist es möglich über die Suchfunktion in der App oder auf der Webseite www.xibit.info den Infoguide zu finden. Die Gemeinde Scharnstein bettete mit dem im Backend automatisch generierbaren Code den Infoguide auch auf der Gemeinde-Homepage ein, sodass auch von hier aus darauf zugegriffen werden kann. Da der Status "öffentlich" vergeben wurde, kann und darf auch über Social Media brav geteilt werden ;-)

Die aus diversen TV-Dokus und Kulturformaten bekannte und beliebte Stimme von Otto Clemens erweckt das Sensenmuseum in Scharnstein zum Leben.

Der Geyerhammer in Scharnstein - eine jahrhunderte alte Institution und geschichtsträchtiger Ort in der Region Traunsee-Almtal, an dem die europäische Sensenerzeugung ihre Hochzeit erlebt hat - ist ein beliebtes Museum im Salzkammergut und dennoch verlassene Arbeitsstätte, deren Zeitzeugen in letzter Generation für die Überlieferung der damaligen Ereignisse sorgen und demnach mit der Endlichkeit des Informationsflusses und der Wiederbelebung der Kulturstätte konfrontiert sind. Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Scharnstein-Viechtwang öffnen regelmäßig die Pforten des Geyerhammer um Besuchern Zutritt zum Originalschauplatz der damals größten Sensenproduktionsstätte im europäischen Raum zu gewähren, und wechseln sich mit den Museumsführungen ab. Es ist also meistens jemand da, der sich gut auskennt und mit Freude Informationen vermittelt, die er oder sie entweder aus eigener Erfahrung oder aus Überlieferungen kennt. Jedoch bedeutet dies auch, dass man auf die Verfügbarkeit von bestimmten Personen angewiesen ist, was schlussendlich keine flexible Lösung darstellt.

„Das Interesse die Geschichte zu erhalten und zu pflegen ist groß, doch es kann nicht davon ausgegangen werden, dass es bei den nachfolgenden Generationen in gleichem Maße vorhanden sein wird.“ Ilse Schachinger, Obfrau des Kultur- und Heimatvereins Scharnstein-Viechtwang.

Die Zusammenlegung der Tourismusverbände in Oberösterreich und somit auch im Almtal sei nicht zuletzt Anstoß gewesen brach liegende Projekte in Angriff zu nehmen, damit einen Schritt in eine neue Richtung zu gehen und Potentiale digital zu nutzen.

„Wenn wir es schaffen unsere Geschichte auch dann lückenlos zu vermitteln, wenn niemand von uns "Alten" da ist, dann ist das gewiss von Vorteil.“ Joe Mittermaier, Tourismusverband Traunsee-Almtal

Man entschied sich für XiBIT, da die webbasierte und funktionelle Software genau den Anforderungen für eine flexible Guide-Lösung entsprach. Als Vorlage für die Audioansagen dienten die im Museum ausgestellten Texttafeln. Daraus wurden die wichtigsten Themen ermittelt und diese als Objekte angelegt und zu einem Infoguide zusammengefasst. Die Audioansagen sind teilweise mit Geräuschkulissen hinterlegt worden, so fühlt man sich gleich um Jahrhunderte zurückversetzt.

 

Hier zu sehen: Audiotechniker Robin Gillard (li) und Otto Clemens (re) bei der Aufnahme im Tonstudio.

 

„Die Erstellung der Inhalte stellt generell den aufwendigeren Teil dar, das Erfassen derer im System und das Konfigurieren des Infoguides hingegen ist schnell getan.“ Sandra Daxinger, Projektleiterin bei XiBIT

Besucher können die kostenlose XiBIT-App auf ihr Smartphone laden und damit den im Museum zentral platzierten QR-Code scannen, um Zugriff auf alle Objekte zu erhalten. Für diejenigen, die sich die Beiträge, die in der App zur Verfügung stehen, anhören möchten, liegen im Museum Kopfhörer und Leihgeräte auf. Um auch von außen einen Eindruck vom Inneren des Museums zu erhalten, erstellte man einen zweiten digitalen Infoguide, der jedoch nur einen Auszug aus dem hauptsächlichen Infoguide enthält. Diese abgespeckte Version soll Appetit auf mehr machen und zum Besuch animieren. Um Ausflugsziele attraktiver zu gestalten, müssen Orte lebendig werden, auch wenn diese nur eingeschränkt nutzbar sind, wie z. B. außerhalb der Öffnungszeiten.

„Otto Clemens' legendäre Stimme hebt das Niveau der Inhaltsvermittlung automatisch auf eine sehr hohe Ebene. Zusammen mit der intuitiven Bedienung des Infoguides ist das Ganze nun eine runde Sache.“ Stefan Schimpl, Stellvertretung Geschäftsführung Tourismusverband Traunsee-Almtal

Das Projekt Geyerhammer dient in der Tourismusregion Traunsee-Almtal als Vorzeigebeispiel und soll weitere Museen dazu animieren ihre Inhalte ebenfalls per Infoguide zur Verfügung zu stellen.

Nica Junker - visual artist

24.05.2018 | PORTRAIT

Die international tätige bildende Künstlerin verschlug es als solche schon nach Shanghai, Paris, Jakarta, Tokyo, Marseille und beehrte letzten Monat Linz mit ihrer Ausstellung "the beauty of the lingering time".

Am 20.04.2018 endete die 10-tägige Vernissage der gebürtigen Saarbrückerin Nica Junker im Splace, der Galerie der Kunstuniversität Linz. „The beauty of the lingering time“ ist der Titel der Ausstellung, die den Entstehungsprozess von Nicas PhD-Arbeit zum Thema „Zur Entwicklung einer künstlerischen Methode der „Partizipativen Fotografie“ zur De- und Rekonstruktion gesellschaftlicher „Denkmodelle“ durch die Fotografie am Beispiel der Visualisierung der Modellhaftigkeit der Zeit.“ als work in progress bildlich dokumentiert. Ein wichtiges und zentralesThema ihrer Arbeit ist dabei die „Raumlosigkeit“. Kurz vor Abbau habe ich die sehr sympathische und herzliche Künstlerin besucht.

Für Kunstinteressierte erweist sich das Gezeigte als eindrucksvolle, chronologisch fotografisch dokumentierte Fotoserien von Erlebnissen und Eindrücken, in denen das Zusammenspiel des Fehlens von Zeit und Raum die Hauptrolle spielt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Themen der Erinnerung und der Zeit. Nica visualisierte ein subjektives Gefühl der Zeit, das dem einer Zugfahrt gleicht: Man sitzt im Abteil und fährt rückwärts. Dabei schaut man aus dem Fenster und die Bilder der Außenwelt rauschen vorbei und mischen sich mit den Bildern des Innenraums. Außenschau und Innenschau legen sich gleich einer Doppelbelichtung eines Films in der Kamera übereinander. Durch die Doppelbelichtung von Meer- und Schneelandschaftsfotografien mit Industriegebieten gelang es Nica das Aus-der-Zeit-sein eindrucksvoll herauszuarbeiten. Charmant geschriebene Texte begleiten die Fotografien und beschreiben die Entstehungsprozesse. Das Herzstück der Ausstellung ist jedoch die mit drei Flatscreens präsentierte Videoinstallation der Umsetzung des Themas in Bewegtbild und die Projektion des Films auf die Fensterscheiben des Splace, die des nächtens beachtenswerte Eindrücke im Außenbereich erzeugt.

 

movie presentation

„Die Beziehung von Zeit, Raum, Tod, Geburt und Liebe fasziniert mich. Ich erforsche deren Grenzen, indem ich mich mit Themen wie Erinnerung, Zukunft, Wünsche, Träume, Paralleluniversen, Zeitverschiebung u.s.w. auseinandersetze.“ (Nica Junker, visual artist)

Die 1975 in St. Ingbert im Saarland geborene Filmregisseurin studierte Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaften in Leipzig und an der Sorbonne in Paris. Zwischen 1999 und 2005 folgte ein Regiestudium an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, bevor sie 2008 das Postgraduate Certificate im Fach Fotografie am Central Saint Martin’s College of Art and Design in London erwarb. Es folgten einige Dokumentar- und andere Filme, Aufenthalte und Dozententätigkeiten im Ausland wie Japan, Frankreich etc. und namhafte Preise. Seit 2014 arbeitet Nica an ihrem Ph.D in artistic research an der Kunstuniversität Linz.

Das Video zu „The beauty of the lingering time“ kann zur Zeit auch in der aktuellen Ausgabe zum Thema Zeit des Splace Magazins - das digitale Magazin der Kunstuniversität Linz - betrachtet werden.

Die Ausstellung über den Bergbau-Ort im oberösterreichischen Hausruckviertel wird digital und eröffnet sich seinen BesucherInnen unabhängig von Zeit und Ort.

Im Schauraum der Berknappenkapelle Kohlgrube in Wolfsegg/Hausruck wurden über Jahre hinweg jegliche Hinterlassenschaften der prägenden Kohle-Ära von Vereinsmitgliedern und engagierten Hobbyisten liebevoll zusammengetragen um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Entstanden ist eine beeindruckende Sammlung von Relikten, die lückenlos die Zeitspanne von den ersten Kohlevorkommen im 18. Jahrhundert bis zur Werksschließung der Wolfsegg-Traunthaler Kohlenwerks AG - die legendäre Bergbaugesellschaft, die von Alois Miesbach, Rothschild und Graf Julien-Wallsee 1856 gegründet wurde - beschreibt. Da nach böhmischem Vorbild die Musik zu den Traditionen im Bergbau auch hier von Anfang an dazugehörte, ist es den Musikanten sehr daran gelegen diese besondere Zunft nicht aussterben zu lassen.

„Unsere geschichtsträchtige Ortschaft ist allein wegen des Kohleabbaus an Ort und Stelle entstanden. Unsere Vorfahren waren Bergarbeiter. Damit uns in Erinnerung bleibt, wer wir sind und woher wir kommen, möchten wir, dass die Geschichte der Kohlgrube nicht in Vergessenheit gerät.“ (Manfred Ecker, Tuba)

Die Bergknappenkapelle Kohlgrube wurde im Jahr 1852 von böhmischen Bergleuten gegründet, welche von der Herrschaft Wolfsegg ins Land gerufen wurden. Es war nur eine kleine Zahl von 16 Mann, die sich zu einer Blasmusik zusammenschlossen um für die in der Kolonie Kohlgrube neu angesiedelten Bergleute aufzuspielen. Heute ist der Musikverein ein Kulturträger in der Gemeinde Wolfsegg am Hausruck, der an Traditionen festhält, Brauchtum pflegt und die Werte einer Gemeinschaft an die Jugend weitergibt.

2006 wurden die heute als Industriedenkmäler und Veranstaltungsorte genutzten Betriebsanlagen der WTK unter dem Motto „Kohle und Dampf“ von der Landesausstellung Oberösterreich zur Schau gestellt. Das hat das Thema „Bergbau“ in Wolfsegg wieder aufleben lassen und wir konnten dadurch viele Menschen erreichen.“ freuten sich die Vereinsmitglieder.

„Damit sich Menschen unabhängig von Zeit und Ort auch weiterhin über unsere Geschichte informieren können, haben wir einen digitalen Infoguide bei XiBIT erstellt. Da das Thema Öffnungszeiten wie bei vielen Vereinen, deren Mitglieder sich ehrenamtlich engagieren, problematisch ist, drängt sich die Notwendigkeit geradezu auf einen alternativen Weg zu finden um die Inhalte unseres Schauraumes der Öffentlichkeit zu präsentieren.“ (Adalbert Valenta, 80 Jahre, Zeitzeuge und Schauraumführer)

Adalbert Valenta hat den Bergbau noch selbst miterlebt, kann sich an alles erinnern, als wäre es gestern gewesen, und übernimmt vorwiegend die Führungen im Schauraum. Authentisch, in Mundart und Bergmannssprache, lässt er die frühere Zeit aufleben und bringt sogar Laien dazu sich in das Thema einzufinden. Es war also sehr naheliegend seine Erzählungen für die Nachwelt zu erhalten und Infoguide-Ansagen nicht mit einem neutralen Sprecher, sondern mit ihm selbst zu produzieren. „Das macht das Ganze erst richtig authentisch.“ sind sich die stolzen Musikanten einig.

Der Infoguide kann ausstellungsbegleitend von Besuchern vor Ort als Informationsquelle am eigenen Smartphone genutzt werden, aber auch von Interessierten zuhause vor dem Computer. Mit der Sharing-Funktion kann er über soziale Medien geteilt werden und somit viele Menschen erreichen. Vorerst gibt’s den Guide leider nur auf Deutsch, eine englische Version folgt.

Glück Auf!

Anti-Form

17.11.2017 | PORTRAIT

Format Statt Uniformität

Die Bezeichnung einer Passform von Jeans, die lockeren Sitz verspricht, stand bei der Namensfindung für das gleichnamige Design- und Siebdrucklabel aus St. Georgen nicht Pate. Dennoch sieht Gründer Michael Schumer einen Zusammenhang bezüglich der Ungezwungenheit und damit verknüpft den Willen sich von starren Mustern zu befreien. Seit der Eröffnung der Werkstatt am Attersee 2010 ist ein Kollektiv entstanden, das ursprünglich als T-Shirt-Eigenmarke gedacht war. 2012 gesellte sich Raffaela Schumer (vormalig Malz) dazu und das kreative Duo begann gemeinsam Kunst- & Auftragsprojekte unter dem Namen ANTI-FORM abzuwickeln.

Raffaela ist Stylistin mit Leib und Seele und außerdem Betreiberin des Vöcklabrucker Frisiersalons „Salon Frida“. Dort werden nicht nur alte Zöpfe abgeschnitten: Das Konzept einer Frisierstube und einer Verkaufsstelle für Kunst und Produkte von ANTI-FORM manifestiert den Crossover- und Networking-Aspekt.

„Wir lieben es analoge mit digitalen Stilmitteln zu mischen.
Dadurch entsteht Spannung und individueller Charakter einer Arbeit.“
(Michael Schumer, Inhaber von ANTI-FORM)

Über die Jahre kann man anhand der Artworks von ANTI-FORM die Kristallisation einer eigenen Handschrift erkennen. Sei es auf Skateboards, Shirts oder Verpackungen und Paperprints – durch die Verquickung der Handarbeit mit den Möglichkeiten digitaler Manipulation entstehen Bilderwelten, die auf ihre Art immer etwas Subversives haben. „Vielleicht lässt sich das am ehesten auf das ‚Try and Error’-Prinzip zurückführen.“

Dabei ergänzen sich beide in der Art sich auf ein Experiment einzulassen. Stilistisch läuft es meistens auf ein Ergebnis raus, das einen gewissen „Twist“ hat. In welcher Art sich dieser Dreh offenbart, hängt von den verwendeten Materialien und Medien ab. Mit anderen Worten geht es darum Reibung zu erzeugen. Diese kann sich in einer detailliert-figürlichen Art ausdrücken oder durch eine naive Formensprache. Es braucht allerdings kein Chaos sondern einen Freiraum, der organisiert werden muss, damit sich beide dem Experimentieren hingeben können.

„Wir arbeiten manchmal gar autodidaktisch und kombinieren Papier Collagen, Textilien, Lebensmittel, Ölkreiden, Acrylmalerei, Linolschnitt oder was immer uns in die Hände fällt im freien Fall miteinander. Dabei entstehen unterschiedliche Strukturen, die uns Material für Grafiken, Print oder Textildesign liefern.“ (Raffaela Schumer, Co-Inhaberin von ANTI-FORM)

Neben Künstlern des (frühen) 20. Jahrhunderts, wie Hundertwasser, Andy Warhol, Frida + Diego, David Bowie, Pattie Smith, Picasso und Kandinsky sieht sich Raffaela auch von mutigen zeitgenössischen KünstlerInnen beeinflusst, die Mut haben „rauszuhauen, was geht"! Und dass was geht im Hause ANTI-FORM, zeigen die Pläne sich eingehender mit Bewegtbildern zu beschäftigen „Wir haben zwar Menschen vom Fach für Film und Animation parat, denke aber, dass es für die Entwicklung der eigenen Skills wichtig ist sich mit neuen Arbeitsmedien zu beschäftigen und zu experimentieren,“ so Michael Schumer – und am Ende kommt doch eine Hose dabei raus.

Mit XiBIT befinden sich alle Infos zu unseren Tieren jetzt auch am Smartphone!

Eingebettet in die märchenhafte Postkartenidylle des oberösterreichischen Almtals liegt der Cumberland Wildpark Grünau - ein bewaldetes Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Als eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region lädt der im Mai 2015 neu wiedereröffnete Wildpark zur Entdeckungsreise durch die hiesige Flora und Fauna und erfreut sich über rege Besucherzahlen. Mit 60 Hektar Fläche und etwa 500 tierischen Bewohnern gehört der Wildpark zu den europaweit größten seiner Art.

Die immense Artenvielfalt der auf dem Areal lebenden Organismen bietet eine einmalige Sinneserfahrung, Lerninhalte, sowie die Möglichkeit Energie und Kraft zu tanken. Auf zwei unterschiedlich langen Rundwegen in einem nahezu unversehrten Ökosystem können BesucherInnen zahlreiche Informationen über heimische Tierarten, die teilweise vom Aussterben bedroht waren, aber auch andere europäische Wildtiere erfahren. Liebevoll gestaltete Texttafeln vermitteln den Besucherinnen und Besuchern auf spielerische Art allerlei Wissenswertes über die Bewohner des jeweiligen Geheges. Trotz der Tatsache, dass das Naturereignis große und kleine EntdeckerInnen das Smartpone vergessen lässt, wuchs mit der Zeit der Bedarf nach einem flexiblen Edutainment-System. Und nachdem der Wildpark mittlerweile nicht nur ein Highlight des lokalen und landesweiten Tourismus ist, sondern auch internationales Publikum anlockt, hat man sich für die Verwendung eines professionellen Besucherinformationssystems entschieden. XiBIT bat die perfekte und vor allem kostengünstige Infoguide-Lösung.

„XiBIT verhilft dem Wildpark nicht nur zu einem topmodernen Image, sondern bietet fremdsprachigen Besuchern die Möglichkeit Informationen zu unseren Tieren auf Englisch abzurufen. Aus Gründen des Platzmangels wäre die Bereitstellung von fremdsprachigen Texten auf unseren Infotafeln gar nicht möglich.“ (Bernhard Lankmaier, Geschäftsführer des Cumberland Wildpark Grünau

Das Abscannen des QR-Codes mit der kostenlos downloadbaren App für iOS und Android gibt dank der Georeferenzierung der einzelnen Stationen und deren Darstellung in einer Map auch Auskunft darüber, wo man sich augenblicklich aufhält. Die zehn beliebtesten Tiere wurden mit einer Audioansage in Deutsch und Englisch ausgestattet, so kann man sich beim Voranschreiten zur nächsten Station die Informationen auch vorlesen lassen.

„Die Erstellung unseres Infoguides konnten wir selbst über's Internet vornehmen, auch die Wartung und Reihung der einzelnen Stationen kann je nach Bedarf von uns selbst erledigt bzw. verändert werden. Dies ist ein Vorteil, wenn ein Gehege verlegt, aufgelassen wird oder neu dazukommt.“

erfreut sich Lankmaier über die neue Errungenschaft, “nicht zuletzt, weil XiBIT in der Basisversion kostenlos ist und wir unser z.T. aus Spenden finanziertes Geld lieber für unsere Tiere ausgeben.“

Wer es vergangenen Sommer nicht in den Cumberland Wildpark Grünau geschafft hat, sollte einen Besuch in den Herbst- oder Wintermonaten einplanen, denn auch in der kühleren Zeit des Jahres wird man regelrecht verzaubert von der malerischen Landschaft der nahezu unberührten Natur und der friedlichen Koexistenz von Braunbären, Wölften, Luchsen und Co.

Giovi

19.05.2017 | PORTRAIT

Zu Besuch im Atelier des charismatischen Künstlers aus dem Almtal im Salzkammergut.

„Prozess und Dynamik eines entstehenden Werkes stehen für mich im Vordergund.“ beantwortet der oberösterreichische Künstler Giovi die Frage danach, was seine Kunst ausmache. „Dabei lege ich Wert auf einen archaischen, also ursprünglichen und einfachen Umgang mit dem Arbeitsmaterial. Authentisch wie der Künstler selbst ist seine Kunst. Dabei Kaum zu übersehen: die kräftige Dynamik und die Naturverbundenheit, die aus jedem seiner Werke strotzt. Giovis Kunst ist spannend, abgründig und verflochten. Erdige Farben und Formen verschlingen sich in seinen Bildern und erzeugen eine Szenerie aus geologischen und animalischen Elementen, die ab und an vielleicht etwas Düsteres besitzen mag, wenn man jedoch genauer hinsieht, wunderschön geerdet ist und die Fantasie des Betrachters regelrecht auffordert abzuheben. Der aus einem Holzbetrieb stammende 38-jährige Maler und Bildhauer aus Grünau im Almtal (Österreich) lebt und arbeitet in seinem Atelier mitten im Grünen und verwendet neben Farbe und Leinwand vorwiegend Materialien wie Holz, Speckstein und Metalle jeglicher Art.

Portrait des Künstlers

Seinen künstlerischen Werdegang intensivierte er bereits als Schüler mit dem Besuch der HBLA für künstlerische Gestaltung in Linz und dem anschließenden Studium an der MultiMediaArt mit Schwerpunkt Illustration, Fotografie und Film in Salzburg. Mittlerweile lebt er als freischaffender Künstler und schafft Kreativarbeit mit hohem Wiedererkennungswert. Ein echter „Giovi“ ziert gleich zwei Plätze in der Heimatgemeinde: Die monumentale Holzskulptur „AlmaSulis“, eine Auseinandersetzung mit Wasser und dessen unbändiger Kraft, schwebt über dem  Almfluss und „Der Schwall“, eine Verkörperung der Identität des Almtals, verschönert den Vorplatz des neuen Gemeindeamts.

Neben seinen vielfältigen kreativen Tätigkeiten unterrichtet Giovi auch. Er gibt Kreativkurse für Kinder von fünf bis zehn Jahren: „Ich gewähre den Kindern die größtmögliche Freiheit. Sie können einfach tun, wonach ihnen ist. Jeder kommt in seinem Malgewand, das nicht geschont werden muss. Material ist in Hülle und Fülle vorhanden. Da ist alles möglich. Da wird gemischt, geschüttet, gepinselt, gespritzt und gespachtelt. Und wenn nichts dabei herauskommt, dann kommt eben nichts dabei heraus. Ich bekomme zwar Geld für diese Kurse, den besonderen Wert ziehe ich aber daraus, wie unglaublich viel ich von den Kindern zurückbekomme: Ich werde stetig daran erinnert, dass Kreativität mit Leichtigkeit zu tun hat, und dass man keinen besonderen Zugang braucht, sondern nur die Freiheit zu tun.“

Giovi unterrichtete von 2009 bis 2010 zudem Studierende an der Fachhochschule Hagenberg, einer Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien. Sein Thema: Kreativität zur Problemlösung“.

„Hier geht es darum, den Leuten die Angst vor dem Zeichnen zu nehmen. Nach der Unterstufe in der Schule sagen bereits alle ‚Ich kann nicht zeichnen’. Kinder sagen das nie. Irgendwo im Schulapparat wird einerseits Zeichnen zur Kunst hochstilisiert und andererseits degradiert, frei nach dem Motto ‚Kreativunterricht braucht sowieso niemand’. Da passiert es schnell, dass der entspannte Umgang mit dem Zeichnen verloren geht. Unter Handwerkern ist es üblich schnell etwas aufzuzeichnen, wenn man nicht versteht, was der andere meint. Auch in Ländern, deren Sprache man nicht beherrscht, ist zeichnen sehr hilfreich. Für mich ist es vordergründig eine Fremdsprache: Unkompliziert, auf der Hauswand oder auf einem Stück Holz. Auf Fachhochschulen und Unis sind die Menschen oft sehr leistungs- und erfolgsorientiert. Ich bemühe mich, den Studierenden zu zeigen, was Kreativität ist, wie Inspiration passiert, wie man mit offenen Augen durch’s Leben geht. Dass es wichtig ist eine zeitliche Balance zwischen Input und Output entstehen zu lassen. Sie müssen auch lernen, nein zu sagen. Und es geht darum, nicht alles zu Ende zu denken. Ich verblüffe sie damit, dass sie mir etwas mit Händen, Füßen und Zeichnen erklären sollen, ganz egal, wie gut die Zeichnungen sind. Es soll sehr ungezwungen funktionieren. Interessante Menschen begegnen einem möglicherweise im Kaffeehaus. Da zeichnet man einfach schnell etwas auf einen Bierdeckel.“

Wenn ihr neugierig geworden seid, seht euch mit XiBIT Giovis Ausstellungen an und lasst Euch inspirieren!

Deine Ausstellung mit XiBIT

24.08.2016 | XPLICIT

Tipps & Tricks für einen gelungenen Infoguide und eine ansprechende Darstellung deiner Objekte

Im Zeitalter von Smartphones & Co trägt beinahe jeder Konsument die geeignete Hardware für ein elektronisches Besucherinformationssystem in der Tasche. Menschen besuchen Ausstellungen in Museen, industriellen Schauräumen, auf Messen oder im Urlaub und möchten Informationen zu verschiedenen Exponaten oder Points of Interest erhalten. Diese Informationen können entweder idealerweise durch eine Person oder mit Behelfsmitteln wie Infotafeln, Prospekten oder einem Guide-System transportiert werden. Letzteres ist natürlich optimalerweise das eigene Smartphone, denn das muss nicht erst geliehen werden und mit der Benutzung ist man bereits vertraut. Außerdem hilft es dem Aussteller Ressourcen wie Platz, Geld oder Papier zu sparen. Dank Ortungsdienst zeigt die XiBIT-App alle Aussteller in der näheren Umgebung, somit können alle umliegenden Aussteller auf einen Blick erfasst werden. Mit XiBIT wird die Umwelt lebendig.

 

WORKFLOW

Die Verwendung eines Guide-Systems für Smartphones in Ausstellungen liegt nahe, vor allem wenn es so einfach geht wie mit XiBIT: Nachdem du dich kostenlos registriert hast, kannst du beginnen Objekte einzupflegen und Infoguides zu einem bestimmten Thema zu erstellen. Danach kannst du einfach die Objekte verschiedenen Infoguides zuweisen. Lade Bilder und Audiodateien in die Mediathek hoch und verwalte sie dort.

 

VERSCHIEDENE EINSATZBEREICHE - VERSCHIEDENE HERANGEHENSWEISEN

Grundsätzlich kann ein Infoguide als Zusammenfassung einzelner Objekte betrachtet werden, die entweder örtlich und/oder thematisch in Beziehung zu einander stehen. Objekte können zu mehreren Infoguides passen und deshalb mehrfach zugeordnet werden. Mit der Eingabe der XiBIT-Nummer oder durch das Abscannen des QR-Codes des Objekts befindet sich der Besucher immer in einem bestimmten Infoguide, was den Vorteil mit sich bringt, dass Besucher gleich zum nächsten Objekt im Infoguide gelangen können und damit verwandte Objekte gleich zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund ist es wichtig vorher gut zu überlegen, welchem Infoguide man ein Objekt zuordnet. Handelt es sich z.B. um eine Kunstausstellung in einer Galerie oder einem Museum, dann könnten alle darin befindlichen Objekte zu einem Infoguide zusammengefasst werden. So könnte man über den „Weiter-Button“ beim Objekt komfortabel durch alle Objekte blättern, die sich in der Kunstausstellung befinden. Handelt es sich z.B. um Handelswaren, die präsentiert werden sollen, so empfiehlt es sich nicht primär, alle unter einem Dach (z.B. Messestand oder Schauraum) befindlichen Produkte zu einem Infoguide zusammenzufassen, sondern die Produktfamilie der Handelsware als Infoguide anzulegen, damit sich Kunden, die sich für ein bestimmtes Produkt interessieren, nach Aufruf des Produkts, z. B. über den QR-Code, durch Drücken des „Weiter-Buttons“ auch alle anderen verwandten Produkte ansehen können. Diese Methode hat den Vorteil, dass Objekte physisch z.B. zum Messestand bewegt werden können, ohne eine eigene Ausstellung für die auf der Messe befindlichen Produkte anlegen und Objekte neu markieren zu müssen. Verfügt man über ein überschaubares Produktsortiment, reicht es womöglich einen einzigen Infoguide anzulegen und alle Produkte in diesem Infoguide zu vereinen. Verewigt man Objektmarkierungen wie z.B. das XiBIT-Label auf Produktverpackungen, sollte der Infoguide, in der sich das Objekt befindet, dauerhaft zur Verfügung stehen.

Infoguides können bei XiBIT neben klassischen Ausstellungen in Museen, Galerien oder in Schauräumen z.B. auch Programm- bzw. Angebotsübersichten, Sightseeing-Touren oder Teampräsentationen sein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

CONTENT-CHECK

Bei XiBIT kannst du Objekte mit Text, Bildern, Audio, Videos, Links & Geodaten umfangreich darstellen. Audiovisuelle Inhalte sagen dabei mehr als tausend Worte: Eine Illustration, ein Video über die Arbeit des Künstlers am Werk, das vor dem Besucher hängt, ein Produktvideo oder gezoomte Details eines Exponats können die Aufmerksamkeit des Besuchers auf dein Objekt lenken. Das Ergebnis deines Infoguides ist dabei ganz von der Qualität dieser Inhalte abhängig. Im Grunde ist es so wie beim Kochen: Wenn du hochwertige Zutaten nimmst, kommt auch was Tolles dabei heraus. Vorausgesetzt die technischen Handgriffe sitzen. Verwendest du unterbelichtete, verwackelte Fotos oder einen Text, bei dem es vor Rechtschreibfehlern nur so wimmelt, ist der Auftritt am Infoguide weniger repräsentativ und kann dir schaden. Darum ist es wichtig die Inhalte mit größtmöglicher Sorgfalt zu erstellen und auszuwählen. Wenn der Umgang mit Medien nicht zu deinen Stärken gehört, dann bitte jemanden dir zu helfen oder wende dich mit der Erstellung deines Infoguides an XiBIT.

Tipps: Verwende Texte für deine Objektbeschreibungen, die durchschnittlich 100 - 350 Wörter enthalten (eine Norm-DIN A4-Seite enthält ca. 250 deutsche Wörter, dies entspricht ca. zwei Minuten Lesezeit – geübte Leser sind wohl etwas schneller). Diese Zahl kann natürlich je nach Thema variieren. Bedenke dabei, dass zu lange Texte kontraproduktiv hinsichtlich der Aufmerksamkeitsspanne deiner Besucher sind. Achte auf die inhaltliche und grammatikalische Richtigkeit deiner Texte, als kleine Unterstützung gibt es bei den auszufüllenden Textfeldern eine XiBIT-Rechtschreibprüfung, die dich auf Fehler aufmerksam macht, jedoch nicht die Prüfung durch einen Experten ersetzt. Ob und welche Fremdsprachen du benötigst, liest du am besten von deiner Zielgruppe ab.

Wenn du Bedarf an professionellen Audiokommentaren in Studioqualität hast, kannst du dir von XiBIT die bei den Objekten eingepflegten Texte mehrsprachig mit professionellen Sprechern produzieren lassen. Dafür ist es natürlich wichtig eine Stimme zu wählen, die zu deinem Unternehmen bzw. Projekt passt. Besonders spannend und lebendig werden Audiokommentare dann, wenn sie mit einer Geräuschkulisse und/oder mit Originaltönen hinterlegt werden.

Wenn du mehrere selbst angefertigte Audiofiles hochlädst, sollte es keine allzu großen Pegelunterschiede zwischen den Audiodateien geben, denn sonst sind deine Besucher gezwungen ständig die Lautstärke nachzuregeln, was – wie du dir sicher vorstellen kannst – äußerst nervig ist.

Ein professionelle/r FotografIn setzt deine Objekte bildlich optimal in Szene. Wenn man keinen geschulten Fotografen zur Hand hat oder diese Aufgabe aus Kostengründen selbst übernehmen möchte, empfiehlt es sich Objekte zum Beispiel vor einem weißen Hintergrund zu fotografieren (ausgenommen Outdoor-Aufnahmen) und anschließend etwas an Helligkeit und Kontrast zu schrauben. Das Objekt sollte auf jeden Fall deutlich im Vordergrund stehen. Stelle noch sicher, dass du alle Bildrechte besitzt, dann kann auch schon nichts mehr schief gehen.

Erwähnt sei noch, dass du mit XiBIT über die Objektreihenfolge im Infoguide und über die Objektbildreihenfolge beim Objekt bestimmen kannst. Ordne die Objekte bzw. die Objektbilder einfach per Drag & Drop nach Belieben an.

Links zu Webseiten und Videos sollten inhaltlich zum Objekt passen, damit die zusätzlichen Informationen den Besucher nicht verwirren.

 

SOCIAL MEDIA

Bist du daran interessiert, deine Infoguides und Objekte mit anderen Menschen zu teilen, kannst du im Administratorbereich diese dafür freigeben. Besucher können deine Inhalte nun über die XiBIT-Suche finden und bei Facebook, Twitter und Google+ teilen. Wenn du nicht so freizügig mit deinen Inhalten umgehen möchtest, verwende XiBIT einfach als klassisches Guide-System bei deiner Ausstellung vor Ort ohne diese für die Online-Suche freizugeben und damit Sharing zu ermöglichen. Deine Inhalte sind somit nur den Besuchern deiner Ausstellung vor Ort vorbehalten.

 

LOKALES W-LAN-NETZWERK

Viele Smartphone-Besitzer verfügen über eine Internet-Flatrate. Trotzdem wäre ein lokales W-LAN-Netzwerk bei Ausstellungen vor Ort für alle, die keine Flatrate besitzen, ein aufmerksames und zuvorkommendes Service.

Wir glauben, du bist jetzt gut vorbereitet. Beginne nun anderen Menschen deine Geschichten zu erzählen mit XiBIT – The X-tra Bit In Guide Systems.